„Earth Hour“: Hier gehen in Wuppertal, Krefeld und Düsseldorf die Lichter aus

Aktion : „Earth Hour“ in NRW: Hier gehen in der Region die Lichter aus

Mit der „Earth Hour“ wird am Samstag weltweit ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt. Auch viele Städte in der Region machen mit. Ein Überblick.

Am Samstag gehen in Nordrhein-Westfalen an vielen bekannten Bauwerken symbolisch die Lichter aus. Mit der „Earth Hour“ will der WWF weltweit ein Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz setzen. In Nordrhein-Westfalen beteiligen sich laut WWF Deutschland 68 Städte an der jährlich stattfindenden Aktion. Die Lichter gehen ab 20.30 Uhr aus. Ein Überblick über die Region:

In Düsseldorf wird etwa der Landtag, die Tonhalle oder das Rathaus im Dunkeln stehen. „Fridays for Future“ hat zudem zu einem „Lichterzug“ aufgerufen.

Auch in Wuppertal geht das Licht aus. Unter anderem machen Stadtwerke, Sparkasse und Stadtverwaltung mit.

In Krefeld gehen die Lichter des Rathauses und der Burg Linn aus. Auch hier gibt es eine „Nachtdemo“ der „Fridays for Future“-Bewegung. Eingeladen ist laut den Veranstaltern der gesamte Niederrhein. Los geht es ab 19.30 Uhr am Hauptbahnhof.

In Mönchengladbach wird unter anderem der Mönchengladbacher Münster in Dunkelheit getaucht.

In Köln wird die Beleuchtung des Doms und der Hohenzollernbrücke um 20.30 Uhr für eine Stunde abgeschaltet. Auch in Münster wird der Dom dann nicht beleuchtet sein, ebenso das Rathaus.

Laut WWF gab es bei der „Earth Hour“ 2018 so viele Teilnehmer wie noch nie. Bisher haben sich mit rund 342 Städten in Deutschland etwas weniger angemeldet als im Vorjahr. Weltweit werden an zahlreichen Wahrzeichen die Lichter ausgehen. Anders als in Europa hat sich die „Earth Hour“ in Asien zu einem Großereignis entwickelt. Viele Millionen Menschen machen zu Hause mit oder gehen zu Veranstaltungen. Die erste „Earth Hour“ fand 2007 im australischen Sidney statt. Damals schalteten 2,2 Millionen Australier zu Hause für eine Stunde das Licht aus.

(dpa)
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