Polizeieinsatz Durchsuchungen bei mutmaßlichen Drogenhändlern

Offenbach/Darmstadt · An gleich mehreren Orten in Hessen schlägt die Polizei zu. Im Visier hat sie mutmaßliche Drogenhändler. Gefunden werden Drogen und auch Waffen.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Foto: Sarah Knorr/dpa/Symbolbild

Mit einer ganzen Reihe Durchsuchungen ist die Polizei im Rhein-Main-Gebiet und in Südhessen gegen mutmaßliche Drogenhändler vorgegangen. Es sei um den Verdacht der illegalen Einfuhr von Marihuana und Haschisch in nicht geringer Menge sowie den Handel mit Kokain gegangen, teilten die Staatsanwaltschaft Darmstadt und die Polizei in Offenbach am Montag gemeinsam mit.

Insgesamt gab es 25 Durchsuchungen, im Einsatz waren mehr als 120 Polizisten sowie Rauschgift- und Geldnoten-Spürhunde. Fünf Verdächtige wurden vorläufig festgenommen, kamen anschließend aber wieder auf freien Fuß. Gegen einen 41-Jährigen lag im Zusammenhang mit einem anderen Verfahren ein Haftbefehl vor, der vollstreckt wurde. Der Mann aus dem Kreis Offenbach wurde bereits dem Haftrichter vorgeführt, der eine Untersuchungshaft anordnete.

Einsatzorte am Montag waren Neu-Isenburg, Dreieich und Hainburg im Kreis Offenbach, die Stadt Offenbach, Frankfurt, Münster im Kreis Darmstadt-Dieburg sowie Friedberg. Durchsucht worden seien Wohnungen, Garagen und Gewerberäume. Entdeckt wurden etwa 800 Gramm Kokain, rund ein Kilogramm Amphetamin, ungefähr 110 Gramm Haschisch, 8000 Euro Bargeld sowie mehrere Waffen, darunter ein Luftgewehr, eine Armbrust und ein Schlagstock.

Tatverdächtig sind mehrere Personen im Alter von 30 bis 57 Jahren. Auf ihre Spur kamen die Ermittler nach eigenen Angaben, nachdem vor einigen Monaten mehr als 60 Kilogramm Cannabis entdeckt worden waren, die aus Spanien nach Deutschland geschmuggelt worden sein sollen.

© dpa-infocom, dpa:240422-99-769072/2

(dpa)
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