Schwere Spiele vor der Brust Vorsprung der Düsseldorfer EG auf den Abstiegsrang schmilzt

Düsseldorf · Den Play-off-Platz hatte die Düsseldorfer EG bereits zuvor eingebüßt, am Wochenende schmolz auch ihr Vorsprung auf den Abstiegsrang auf sechs Punkte. Weil sie beim 1:3 gegen München zu wenig aus ihren Chancen machte – vor allem in Überzahl.

Jubel der Münchener nach dem Tor zur 3:0-Führung. Die Düsseldorfer Wirth, Haukeland und Cumiskey (v.l.) sind enttäuscht.

Jubel der Münchener nach dem Tor zur 3:0-Führung. Die Düsseldorfer Wirth, Haukeland und Cumiskey (v.l.) sind enttäuscht.

Foto: RP/Ralph-Derek Schröder

Es ist immer wieder bemerkenswert, wie Eishockeyprofis von verschiedenen Teams nach den Spielen miteinander umgehen. Da haben sie sich gerade mehr als zwei Stunden lang nichts gegönnt, da haben sich mit ihren Schlägern bearbeitet, krachend in die Banden gecheckt und nicht selten auch angepöbelt. Aber wenn alles vorbei ist, halten sie im Kabinengang ein nettes Pläuschchen, klopfen sich auf die Schultern, umarmen sich zum Abschied innig. Am Samstagabend war das nach dem 1:3 der Düsseldorfer EG gegen den EHC Red Bull München wieder zu beobachten. Philip Gogulla mit Patrick Hager und Yasin Ehliz, Sinan Akdag mit Markus Eisenschmid, Henrik Haukeland mit Ben Smith – da wurde gescherzt und geherzt.