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Zwei Schwerverletzte bei schwerem Crash in Düsseldorf

Zwei Schwerverletzte bei schwerem Crash in Düsseldorf

Düsseldorf. Zwei Schwerverletzte, zwei Leichtverletzte, hoher Schaden: Das ist die vorläufige Bilanz eines schweren Unfalls, der sich in der Nacht zu Sonntag gegen 1.40 Uhr in Düsseldorf ereignete.

Am Ende der Rheinkniebrücke kurz hinter dem Rheinalleetunnel krachten zwei Autos ineinander, die in Richtung Innenstadt unterwegs waren, auch ein dritter Wagen scheint beteiligt gewesen zu sein. Das bestätigt die Polizei am Morgen im Gespräch mit unserer Redaktion. Warum es zu dem Unfall kam, sei noch unklar, so die Ermittler weiter. Ersten Erkenntnissen zufolge soll wohl Alkohol im Spiel gewesen sein. Die Untersuchungen dauern an.

Laut der am Mittag veröffentlichten offiziellen Mitteilung der Polizei spielte sich in etwa Folgendes ab: Ein 22-Jähriger war mit seinem Mercedes in Richtung Rheinkniebrücke stadteinwärts unterwegs. Kurz hinter der Tunnelausfahrt verlor er aus bislang unklarer Ursache die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen das Heck eines seitlich vor ihm fahrenden Peugeot. "Möglicherweise" sei es danach zu einer Berührung mit einem VW gekommen - denn als die Polizei eintraf, war ein 28-Jähriger gerade dabei, einen kaputten Reifen an seinem VW zu wechseln, so der Bericht weiter.

Die Polizisten nahmen Alkoholgeruch im Atem des Mannes wahr: "Ein Test bestätigte den Verdacht", so dei Ermittler. Es wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde einkassiert.

Die Insassen des Mercedes, 22 und 19 Jahre alt, kamen mit schweren Verletzungen in eine Klinik. In dem Peugeot wurden der 23 Jahre alte Fahrer und seine 27 Jahre alte Beifahrerin leicht verletzt. Alle drei Autos wurden abgeschleppt bzw. sichergestellt, so dei Polizei.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der Tunnel gesperrt werden. Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsmittel ab, um die Straße wieder befahrbar zu machen. Aufgrund der frühen Stunde seien die Verkehrsbehinderungen jedoch überschaubar gewesen, so die Polizei. Es habe sich lediglich ein kurzer Stau vor der Unfallstelle gebildet. red