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Zwei Messerattacken in der Altstadt in Düsseldorf

Zwei junge Männer verletzt : Wieder Messerstechereien in der Düsseldorfer Altstadt

Ein 19-Jähriger erlitt Samstagnacht bei einem Streit am Mannesmannufer mehrere Stichverletzungen. Am Schlossufer kam es zu einem ähnlichen Fall.

(arc) In der Nacht zu Sonntag ist es in der Altstadt erneut zu Auseinandersetzungen gekommen, bei denen in gleich zwei Fällen Männer durch Stiche verletzt wurden. Die Opfer wurden in Krankenhäusern behandelt. Lebensgefahr besteht derzeit bei keinem der Geschädigten. Die Polizei fahndet nach den bislang unbekannten Tätern und sucht nach möglichen Zeugen.

Gegen 1.45 Uhr erschien ein 29-Jähriger mit einer Stichverletzung in der Polizeiwache Stadtmitte und gab an, dass er und seine Begleiter im Bereich des Schlossufers mit einer unbekannten Personengruppe in einen Streit geraten waren. Im weiteren Verlauf soll ein Mann aus der Gruppe mit einem Messer gedroht, die Herausgabe einer Musikbox gefordert haben. Die so Bedrängten seien der Aufforderung nicht nachgekommen und stattdessen geflohen. Erst wenig später bemerkte der 29-Jährige eine Verletzung am Rücken und suchte die Wache auf. Er kam in eine Klinik, konnte nach ambulanter Behandlung der Stichverletzung wieder entlassen werden.

Der erste Verdächtige soll laut Beschreibung des Opfers etwa 17 Jahre alt und 1,65 Meter groß sein. Er ist schlank, hat dunkle lockige Haare (an den Seiten kahl rasiert), bekleidet war er mit hellblauer Jeans, weißem Pullover und beiger Lederjacke. Die zweite Person ist ungefähr 25 Jahre alt und auch 1,65 Meter groß. Er hatte „schiefe“ Zähne“ und ein kleines Tattoo an der linken Hand.

Rund 1,5 Stunden später kam es gegen 3 Uhr am Mannesmannufer zu einem weiteren Streit mit dem Einsatz einer Stichwaffe. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es aus bisher ungeklärten Umständen dort zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern und einer Gruppe von etwa fünf Personen. Dabei erlitt ein 19-Jähriger mehrere Stichverletzungen und ein 18-Jähriger eine Kopfverletzung. Beide Geschädigten kamen in Krankenhäuser. Lebensgefahr konnte dort durch die behandelnden Ärzte zum Glück schnell ausgeschlossen werden. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief bislang ohne den erhofften Erfolg. Die Täter konnten nicht näher beschrieben werden. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 0211-8700 entgegen.