Düsseldorf: Zurheide: Der erste Blick in den (fast) fertigen Supermarkt der Superlative

Düsseldorf: Zurheide: Der erste Blick in den (fast) fertigen Supermarkt der Superlative

Die Restaurants sind eingerichtet, viele Regale gefüllt. Zwar auch mit dem üblichen Sortiment, aber Zurheide feiert in der City einige Premieren.

Das meiste ist schon da: Die Möbel für die Restaurants und die Küchengeräte, ein Großteil der Ware liegt in den Regalen, die Kühltheken und insgesamt 25 Kassen (neun zum Selberzahlen) laufen im Testbetrieb. Frische Produkte kommen natürlich erst kurz vor der Eröffnung am Donnerstag, 22. März, wenn übrigens auch das Parkhaus in den Obergeschossen endlich fertig sein soll. Eingerichtet lassen sich die Dimensionen des Supermarkts der Superlative an der Berliner Allee sogar noch besser erfassen, er wirkt schlicht noch gigantischer. Unsere Redaktion durfte einen ersten Blick riskieren und erklärt, was den Markt so einzigartig macht und welche neuen Wege Zurheide geht — im Hinblick auf Sortiment und Gastronomie.
(Die Kassen laufen zurzeit im Testbetrieb. Foto: Judith Michaelis)

Waren Zunächst einmal ist der erste Zurheide in der City einer Großstadt auch ein ganz normaler Edeka-Supermarkt mit dem dafür üblichen Sortiment samt Eigenmarken. Das wird Rüdiger Zurheide nicht müde zu betonen. Denn er will unter allen Umständen vermeiden, als Luxus-Supermarkt zu gelten. Das, was den Markt im ehemaligen Kaufhof und heutigen „Crown“ allerdings so besonders macht, sind mindestens rekordverdächtige Zahlen und Fakten. Mehr als 65 000 unterschiedliche Artikel wird es in über zwei Laufbänder verbundenem Erd- und Untergeschoss geben — zum Beispiel 100 Sorten Kaffee. Herausragend: „Die Bioabteilung allein ist so groß wie der kleinste Zurheide-Supermarkt“, sagt Zurheide. Die Ausmaße werden vor dem zehn Meter langen Weinregal deutlich. Mehr als 200 unterschiedliche Bioweine stehen dort.

Neben der enormen Vielfalt setzt Zurheide auch auf Exklusivität. Wie in Reisholz gibt es auf Bestellung auch Kobe-Rind für 800 bis 900 Euro das Kilo. Neu ist allerdings eine Champagner-Abteilung mit mehr als 200 Sorten. Ein Teil davon ist ein Heidsieck Monopole aus dem Jahr 1907 für sage und schreibe 13 700 Euro.

Gastronomien Mit Ausnahme von Sushi-Bar und Bäckerei kocht und backt Zurheide für seine Gastronomien alles selbst. Zum ersten mal werden für die Pâtisserie sogar Eis und Pralinen gefertigt. Ebenfalls Premieren für Zurheide sind direkt daneben das vegetarische Restaurant Pythagoras an der Ecke Berliner Allee/ Graf-Adolf-Straße sowie eine Saftbar.

(Echtes Moos als Wanddekoration im vegetarischen Restaurant. Foto: Judith Michaelis)

Im Untergeschoss setzt sich das gastronomische Angebot fort. An der Mozarella-Bar gibt es neben der Frischetheke für Käsespezialitäten auch Barhocker, wo Käseplatten bestellt werden können. Auch eine Schinken- sowie eine Champagner-Bar sind dort zu finden, beides gab es noch nicht bei Zurheide.

Ein völlig neues Konzept bietet das Setzkastenrestaurant, in dem hochpreisigere Menüs tatsächlich in einem Setzkasten serviert werden. Wer mag, kann an einem Tisch in der offenen Küche platznehmen und sich aus der Weinabteilung im Rücken den passenden Tropfen bestellen.


(Mehr als 200 Bioweine lagern in diesem meterlangen Regal. Foto: Judith Michaelis)

Insgesamt 500 Plätze gibt es in allen Gastronomien zusammen, montags bis samstags ab 12 Uhr. Der Supermarkt öffnet bereits um 8 Uhr und schließt um 22 Uhr.