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Worringer Platz in Düsseldorf: Zwei Brände in kurzer Zeit

Düsseldorfer Innenstadt : Zwei Brände in kurzer Zeit verursachen 100.000-Euro-Schaden

Zwei Mal ist die Feuerwehr am Samstag zu Bränden nahe dem Worringer Platz in Düsseldorf gerufen worden. Zahlreiche Bewohner mussten gerettet werden, die Schäden sind erheblich.

Ein unbewohnbares Haus, rund 100.000 Euro Schaden, lange Staus und Verspätungen im Nahverkehr - das ist die Bilanz zweier Brände am Samstag an der Ackerstraße und an der benachbarten Worringer Straße.

Zunächst wurde die Feuerwehr gegen 14.52 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus an der Ackerstraße nahe dem Worringer Platz gerufen. Dort waren nach Angaben der Feuerwehr Gegenstände in einem Keller aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten. Neun Personen mussten aus dem Gebäude gerettet werden. Zwei Personen wurden zur weiteren Versorgung vorsorglich mit dem Rettungswagen einem Krankenhaus gebracht. Nach 20 Minuten sei das Feuer unter Kontrolle gewesen. Der Brandraum habe sich in unmittelbarer Nähe eines Heizöltanks befunden.

Im Verlauf des Einsatzes kam es rund um die Einsatzstelle zu Verkehrsbehinderungen, auch die Rheinbahn war betroffen. Nach Einschätzung des Einsatzleiters entstand ein Sachschaden von rund 40.000 Euro. Die Kriminalpolizei wurde hinzugezogen und nahm die Ermittlungen auf.

Vier Stunden später brannte es wieder

Gegen 19.43 Uhr kam es dann an der Worringer Straße - keine 150 Meter entfernt - ebenfalls in einem Keller eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand. Auch dort seien Gegenstände aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten, so die Feuerwehr. Gefährlich war die Situation unter anderem deshalb, weil über den Hinterhof Brandrauch in zwei Treppenräume zog und die im Gebäude befindlichen Personen bedrohte. 35 Personen mussten aus dem Haus gebracht werden. Eine Mutter musste mit ihrem Säugling über die Drehleiter gerettet werden. Der Säugling und seine Mutter wurden vorsorglich für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.

Aufgrund der massiven Beschädigungen an den elektrischen Leitungen im Keller musste das gesamte Gebäude von Mitarbeitern der Stadtwerke stromlos geschaltet werden, so die Feuerwehr. Wie die Feuerwehr am Samstagabend weiter mitteilte, werde eine alternative Unterbringung der Anwohner organisiert. Der Einsatzleiter schätzte den Sachschaden auf ca. 60.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

(red)