Event Die Arena wurde zum Mega-Club

Düsseldorf · Party pur gab es bei der Winter Edition des World Club Dome in der Düsseldorfer Arena. Die Besucher kamen aus mehr als 60 Ländern.

Eine Mega-Party wurde am Wochenende in der Arena gefeiert. Vor der Hauptbühne tanzten die Massen.

Eine Mega-Party wurde am Wochenende in der Arena gefeiert. Vor der Hauptbühne tanzten die Massen.

Foto: Anke Hesse

Zur „Winter Edition“ des World Club Dome bebte die Arena regelrecht am Wochenende. Als Höhepunkt war der Auftritt der Black Eyed Peas am Sonntagabend angesagt. Doch schon am Freitag legten weltbekannte Star-DJs wie die Chainsmokers auf. Laut Veranstalter kamen die Musikbegeisterten aus über 60 Ländern angereist.

Im Club spürte man von allen Seiten die satten Bässe der Elektrobeats. Während schon gegen 19 Uhr die Mainstage mehr als zur Hälfte gefüllt war, tanzten einige Zuschauer auch in den — wie der Veranstalter sie betitelte — „Undergroundclubs“, 20 Clubbühnen, die rund um die Arena bei Foodcourts und Bars aufgebaut waren. Von Hip-Hop, bis Trance, House und Trap spielten die Acts des Abends ihr Repertoire. Die DJs kamen meist von bekannten Clubs aus dem Umland, oder auch aus dem Silq in der Düsseldorfer Altstadt.

Für die Gäste des World Club Domes wurde einiges vorbereitet. Beginnend vom Raucherbereich, VIP-Zonen, mit Blick von oben auf die Mainstage, bis hin zu exklusiven Logen - sogar ein Helikopterlandeplatz wurde eingerichtet. Kurioserweise gab es sogar einen Stand mit Sonnenbrillen — womöglich damit von den Lichtern im Innenbereich der Arena niemand geblendet wird.

Dort allerdings ging es richtig zur Sache: Von Lasershows über riesige LED-Wände bis hin zu Flammenwerfern wurde ein regelrechtes Feuerwerk gezündet. Die Halle wurde aber nicht nur durch die Stimmung angeheizt, überall an der Decke hingen Heizpanels. Eine Hitze wie während des Festivalsommers. Nur die Sonne schien nicht.

Die DJs spielten ihr Set und die Zuschauer tanzten auf dem Fußballfeld, das für die drei Clubtage mit Metallplatten ausgelegt war. Manche übertrieben es offenbar und schliefen in der sogenannten „Chillarea“ ihren Rausch aus. Diese bestand aus genau zwölf Hockern und zwei Sitzsäcken - für über 30 000 erwartete Fans. Dort sah es aus, wie man sich eine klassische Freitagnacht-Clubatmosphäre vorstellt.

(to)