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Wo Schwimmen in Düsseldorf möglich ist: Badespaß fast nur mit Termin

NRW : Freibäder sind schnell ausgebucht

Spontanes Schwimmen ist in Düsseldorf derzeit kaum möglich. Ein Überblick, wo momentan wie gebadet werden kann.

Bei Sommerwetter spontan schwimmen zu gehen, ist aufgrund der Corona-Regeln aktuell kaum möglich. Für die städtischen Freibäder in Düsseldorf braucht es Termine, die Zeitfenster sind schnell vergriffen. So sind die Nachmittage im Rheinbad, im Strandbad Lörick und im Allwetterbad Flingern an den kommenden Nachmittagen bereits ausgebucht. Immer um 21 Uhr werden vier Tage im Voraus die neuen Online-Termine freigeschaltet. An Werktagen gibt es vier Slots, am Wochenende drei, zwischen den Zeitfenstern wird alles gereinigt und desinfiziert. Einen negativen Test braucht es für den Besuch der Freibäder übrigens nicht mehr.

In das Freibad „Flossen weg“ in Kaiserswerth haben zurzeit nur die 2900 Mitglieder des Badvereins Zutritt – und das auch lediglich in einem beschränkten Rahmen. 240 Besucher dürfen gleichzeitig auf das Gelände und davon 50 gleichzeitig ins Wasser. Für den Badbesuch, dessen Länge nicht eingeschränkt wird, gibt es keine Reservierungen. Dafür kann sich aber jeder Gast eine 30-minütige Schwimmzeit buchen. „Bislang haben wir es geschafft, dass aber alle Besucher auch mehrfach ins Wasser konnten“, sagt Badleiterin Kerstin Kürten. Und bislang konnte auch jeder ohne Wartezeit in das Bad. Ob das in den nächsten Tagen mit dem Anstieg der Temperaturen so bleiben wird, kann Kürten nur schwer einschätzen. „Wir tun jedenfalls unser Möglichstes.“

Auch für den Unterbacher See sind noch Tickets zu haben. Im Strandbad Nord gibt es Platz für 3000, im Süd-Bad für 6200 Besucher. Dieser Bereich ist noch einmal unterteilt in FKK- (3700 Gäste) und Textilstrand (2500 Gäste). Anders als im vergangenen Sommer dürfen die Gäste den ganzen Tag bleiben. 2020 hatten die Betreiber des U-Sees zwei Slots pro Strand eingerichtet – einen für den Vormittag, einen am Nachmittag. „Die Situation erlaubt das momentan“, sagt Peter von Rappard, Geschäftsführer des Zweckverbands Erholungsgebiet Unterbacher See. Sollte der Ansturm deutlich zunehmen, „können wir kurzfristig reagieren“. Das heißt, dass auch in diesem Sommer wieder Slots für den U-See denkbar sind.

Weil die Inzidenz weiter sinkt, brauchen die Badegäste auch keinen negativen Test mehr vorzulegen, „auch das mobile Testzentrum, das D.Live uns zur Verfügung gestellt hat, kommt nicht mehr“, sagt von Rappard. Die übrigen Regeln gelten aber weiterhin: Pro Person muss der Unterbacher See sieben Quadratmeter Platz berechnen, an Engstellen wie den Kassen, Toiletten und dem Büdchen gilt Maskenpflicht.

Karten gibt es online oder
vor Ort gegen Bargeld

Eintrittskarten gibt es über zwei Wege: entweder online oder direkt an der Kasse für Barzahler. „Das Verhältnis ist derzeit 40:60“, sagt Peter von Rappard, der erst im vergangenen Sommer die Online-Buchung eingeführt hat. „Die Barzahler werden aber weniger.“ Am Unterbacher See haben also auch diejenigen immer noch die Chance aufs Baden, die spontan kommen und nicht mit Karte bezahlen wollen. Um die Besucherzahl kontrollieren zu können, gibt es für jeden Badegast einen Chip. „Wenn die Dose an der Kasse leer ist, darf keiner mehr rein, bis jemand geht“, sagt von Rappard. Die Chips werden anschließend desinfiziert und an die wartenden Besucher ausgehändigt.