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Wintereinbruch in Düsseldorf: Schlittenfahrten in den Parks, Ruhe auf den Straßen

Wintereinbruch in Düsseldorf : Awista hat wegen des Schnees besonders viel zu tun

Das große Schneechaos in Düsseldorf ist am Sonntag ausgeblieben. Viele Kinder in den Parks der Stadt hatten ihren Spaß an der weißen Pracht. Polizei und Feuerwehr hatten nicht viel zu tun, dafür aber die Awista.

(csr) Am frühen Samstagabend ging es los, der erste Eisregen fiel vom Himmel. Im Laufe der Nacht wurde daraus Schnee und am Sonntagmorgen war die weiße Pracht in der Landeshauptstadt dann mehrere Zentimeter hoch.

Bis Sonntagnachmittag gab es in Düsseldorf und auf den umliegenden Autobahnen
14 Unfälle, wie ein Polizeisprecher sagte. „Überwiegend Blechschäden. Und es war auch nur ein leichter wetterbedingter Anstieg gegenüber einem normalen Wochenende.“ Auch bei der Feuerwehr blieb es ruhig. „Wir hatten noch keinen einzigen Einsatz wegen des Wetters“, sagte ein Sprecher. Viel zu tun hingegen hatte die Awista. „Wir sind heute zweimal rausgefahren, das erste Mal um 6 Uhr und dann nochmal um 12.30 Uhr“, sagte ein Sprecher. 150 Leute seien im Einsatz gewesen. Jeder der beiden Einsätze habe drei bis vier Stunden gedauert. „Sechs Räumfahrzeuge halten wir einsatzbereit, man weiß ja nicht, was noch kommt“, so der Sprecher.

Ein Spaß war der erneute Wintereinbruch für viele Kinder. Die Hügel etwa im Südpark in Wersten hatten sich wie schon vor zwei Wochen in Pisten für kurze, aber rasante Schlittenabfahrten verwandelt. Auffällig: Standen beim Schneefall vor 14 Tagen im Südpark sehr viele Schneemänner herum, war diesmal kaum einer der weißen Männer zu sehen. Vermutlich war der Schnee etwas zu matschig, um daraus dicke Kugeln zu rollen.

„Alles im grünen Bereich bei der Rheinbahn“, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Man habe bislang kaum Probleme gehabt. „Lediglich auf zwei Strecken kam es zu kurzzeitigen Ausfällen wegen vereister Oberleitungen.“ Das sei zum einen bei der U79 von Wittlaer aus in Richtung Duisburg passiert und dann bei der U71. „Die musste in Holthausen stoppen, von da haben wir einen Schienenersatzverkehr eingesetzt.“ Unterdessen ist das Hochwasser im Rhein weiter angestiegen. Am Sonntagnachmittag lag der Pegel bei 8,23 Meter. Experten erwarten jedoch Anfang der neuen Woche einen Rückgang des Hochwassers.

(csr)