Weniger Taschendiebstähle

Weniger Taschendiebstähle

Dank der EK „Pocket“ sind die Täter weniger erfolgreich.

Die Ermittlungskommission „Pocket“ vermeldet Erfolge beim Einsatz gegen Taschendiebe: „Wir gehen von etwa 6000 Fällen für 2017 aus“, erklärt Jörg Iserath, Leiter der Kriminalinspektion 3 im Polizeipräsidium. Bei ihm ist die Ermittlungskommission angesiedelt.

Zum Vergleich: 2016 waren es noch 8000 Taschendiebstähle in Düsseldorf. Den deutlichen Rückgang führt die Polizei auf die Ermittlungskommission zurück: „Wir sind wesentlich präsenter mit zivilen, aber auch uniformierten Kräften. Wir haben mehr Festnahmen. Und zum Glück verhängen die Gerichte seit einiger Zeit endlich verstärkt Haftstrafen gegen die Täter“, sagt Iserath.

Seine Beamten haben den geschulten Blick für die Taschendiebe. „Als Laie erkennen Sie die nicht.“ Die Polizisten sehen trotzdem schnell, wer zu ihrer Klientel gehört. „Normale Passanten schauen in die Schaufenster, die Taschendiebe nicht. Sie gucken nach Gelegenheiten zur Tat.“ An Bahnhaltestellen — beliebter Ort für die Diebe — drängen sie sich in die ein- und aussteigenden Fahrgäste, ohne je selbst in die Bahn einzusteigen. Wegen des hohen Drucks auf der Straße suchen sich einige Diebe neue Tatorte: Restaurants, Diskos oder Bars. her