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Düsseldorf: Wasser marsch auf dem Spielplatz

Düsseldorf : Wasser marsch auf dem Spielplatz

Der Wasserspielplatz ist für Familien mit Kleinkindern eine kostengünstige Alternative zum Freibad. Ein Überblick

Düsseldorf. Es gibt sie eben auch: Die nicht ganz so wasseraffinen Menschen, die sich lieber „wie zufällig“ beim Spielen die Erfrischung holen und nicht mit dem ganzen Körper und der dramatischen Schrecksekunde untertauchen wollen. Und diese Menschen sind in der Regel die ganz jungen. Für Eltern mit Kleinkindern gibt es aber eine Alternative zum überlaufenen Freibad: Auf den acht städtischen Wasserspielplätzen können sich Kinder beim Buddeln und Graben, beim Pirat- oder Staudamm-Spielen abkühlen. Die WZ stellt die schönsten vor.

Emmastraße, Südpark:

Der Wasserspielplatz im Volksgarten wurde 2008 für 245 000 Euro komplett saniert. Mittelpunkte sind ein wasserspeiender Drache sowie ein Vulkan, an dem die Kinder herunterrutschen können. Ein Strand mit Liegestühlen und Palmen geht in die großen Wiesenflächen des Parks über. Auch das gestrandete Piratenschiff begeistert die Kinder — ein Düsenfeld sorgt für Wasserüberraschungen. Auf der angrenzenden großen Rasenfläche können die Eltern ihren Kindern ganz entspannt beim Spiel zuschauen. Freitag gab es allerdings ein kleines Problem mit dem Wasser. Das Gartenamt arbeitet daran, es zu beheben.

Alter Bilker Friedhof:

Gerade erst ist die Neugestaltung des Platzes am Alten Bilker Friedhof fertiggestellt worden. Die alte Anlage zwischen Sternwart- und Volmerswerther Straße stammte noch aus den 1960er Jahren, die Geräte waren veraltet oder sogar defekt. Der vergrößerte Wasserspielplatz präsentiert sich jetzt mit einem Erlebnispfad und Schluchten mit Stauschwellen. Für die ganz Kleinen gibt es einen separaten Matschbereich. Neu gestaltet ist auch der Platz am Café-Pavillon. Die Umgestaltung kostete die Stadt 270 000 Euro.

Schlosspark Eller:

Auch für Eltern mit Kleinkindern geeignet ist der Wasserspielplatz am Schlosspark Eller. Die Anlage ist für die verschiedenen Altersgruppen in mehrere Bereiche aufgeteilt: Für die Minis gibt es einen Matschbereich mit Pumpe, für die etwas größeren Kinder ein langes Wassersystem mit Düsen, Spritzen und Pumpen und für die Älteren einen Spielplatzbereich mit Kletterspinne und Schaukeln.

Wasserspielplatz im Zoopark:

Den Mittelpunkt bildet eine kreisrunde Wasser-Matsch-Landschaft, die sich über mehrere Ebenen bis zu einem unten liegenden Sandkasten erstreckt. Auf einem etwa ein Meter hoch liegenden Plateau entspringt das Wasser einer Schwengelpumpe und fließt über einen künstlichen Bachlauf zu „Tal“. Auf einem Düsenhügel können sich die Kinder nass spritzen lassen.

Wasserspielplatz Auf’m Rott in Wersten

Eingebettet in eine Spiellandschaft mit Bolzwiese und Klettergarten bildet der Wasserspielplatz den Mittelpunkt der Anlage. Der Wasserlauf ist in Form eines Schneckenhauses angelegt worden. Über mehrere Terrassen fließt das Wasser — Wasserdüsen sind an mehreren Stellen eingelassen worden. Im Zuge des Masterplans Kinderspielplätze ist diese Anlage für 180 000 Euro 2010 komplett erneuert worden. Damit die Allerkleinsten auch etwas vom kühlen Nass ab bekommen, wurde für sie ein großer Sandbereich mit einer schönen Wassermatschanlage gebaut.

Weitere Wasserspielplätze sind im Elbroichpark, am Tannenhof und am Alten Gerresheimer Friedhof.