Verkehrssicherheit: Vorbild sein für Kinder im Straßenverkehr

Verkehrssicherheit : Vorbild sein für Kinder im Straßenverkehr

Für einen sicheren Schulweg lernen Grundschulkinder an den Verkehrssicherheitstagen Neues über den Straßenverkehr.

Unter dem Motto „Mach mit – sicher, mobil und fit!“ haben rund 2700 Grundschulkinder am 33. Verkehrssicherheitstag in Düsseldorf am Mittwoch, 26. September und Donnerstag, 27.September teilgenommen. Die Schüler der 4. Klassen aller Düsseldorfer Grundschulen und gleichaltrige Kinder der Förderschulen hatten auf dem Rheinbahn-Betriebshof die Möglichkeit an Stationen ihre Geschicklichkeit und ihr Reaktionsvermögen zu testen.

„Die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr liegt uns besonders am Herzen“, sagt Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke. Es sei wichtig, Verhaltensweisen, Wahrnehmen und Konzentration der zukünftigen Verkehrsteilnehmer zu fördern. An den Verkehrssicherheitstagen werden verschiedene Aktionen, wie beispielsweise Seh- und Reaktionstests und ein Verkehrsquiz angeboten. Die Kinder haben aber auch die Möglichkeit bei der Toten-Winkel-Schulung und im „Schilderwald“ Neues über den Straßenverkehr zu lernen.

Die Verkehrssicherheitstage werden vom Amt für Verkehrsmanagement, der Polizei, der Verkehrswacht, der Rheinbahn und von den schulfachlichen Beratern für Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung organisiert. Ziel dieser Zusammenarbeit sei es, Grundschulkinder fit für den Straßenverkehr zu machen, so Zuschke.

Eltern müssen sich als Vorbilder für ihre Kinder verstehen

Der Appell an alle Eltern lautet „seien Sie Vorbild und trauen Sie Ihren Kindern etwas zu“, sagt Rheinbahn-Chef Michael Clausecker. Nur auf diesem Weg nehmen Kinder verantwortungsvoll und selbstständig am Verkehr teil, so Clausecker.

Laut dem leitenden Polizeidirektor Jürgen Lankes kam es im Jahr 2018 zu 166 Unfälle mit Kindern. Lankes betont, dass das Konzept, Kinder fit zu machen für den Verkehr in stetiger Kooperation der verschiedenen Geschäftsstellen laufend weiterentwickelt werden soll. Dabei ist auch die Mithilfe von Schulen und besonders Eltern gefragt. Auf das Eltern-Taxi soll verzichtet werden, um die Kinder zu mehr Selbstständigkeit und Verantwortung im Verkehr heranzuführen.

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