Düsseldorf: Vollsperrung in der City: Erste Woche verlief glimpflich

Düsseldorf: Vollsperrung in der City: Erste Woche verlief glimpflich

Am Montag herrschte wieder voller Berufsverkehr, doch Staus gab es nur wenige. Die Stadt ist zufrieden — und im Zeitplan.

Düsseldorf. Mitten auf der Kreuzung Berliner Allee/Graf-Adolf-Straße klafft ein Loch im Boden, aus dem ein Gerippe aus rostbraunen Gleisen ragt. Überall Arbeiter in Orange — aber es herrscht ruhige Routine. Und so könnte man auch fast das Klima auf den Straßen beschreiben: Montagmorgen zum Start des richtigen Berufsverkehrs nach Feiertagen und Schulferien floss der Verkehr fast überall. Manchmal stockend, aber er floss.

„Gar nicht so schlimm“ lautet auch die Bilanz von Rheinbahnsprecherin Heike Schuster nach einer Woche. Ärger gebe es nur um die Ersatzbusse, die etwa mit dem Nadelöhr von der Steinstraße in die Kasernenstraße zu kämpfen haben. „Da bekommen die Busse Verspätung. Und wenn wir im Moment Beschwerden von Fahrgästen bekommen, dann immer wegen der Ersatzbusse“, erklärt Schuster. „Sie können die Zeiten der Bahnen nicht halten. Damit muss man rechnen.“

Keinerlei Murren allerdings gebe es, weil angeblich zu wenig über die Maßnahme informiert worden sei — offenbar wüssten alle Kunden über die Umleitungen Bescheid und hätten sich vorbereitet, so Schuster. Und laut Stadt ist auch damit zu rechnen, dass die Baustelle zum 21. Januar fertig ist. „Es ist sehr, sehr fleißig gearbeitet worden. Das Wetter hat uns auch geholfen“, berichtet Andrea Blome. Die Arbeiten seien „voll im Plan“: „Die alten Gleise sind zu 90 Prozent ausgebaut, die neuen zu 75 Prozent eingebaut. Das ist sehr gut.“

Ab Mittwoch soll Beton in die Grube zwischen den Schienen gegossen werden, dann komme der Asphalt, schließlich neue Haltestellen. Die Entscheidung, voll zu sperren und dafür schnell zu arbeiten, sei richtig gewesen.

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