Vierlinge in Düsseldorf geboren - Babys dürfen jetzt nach Hause

Baby-Glück : Vierlinge in Düsseldorf-Kaiserswerth geboren – und wohlauf

14 Wochen vor dem eigentlichen Geburtstermin mussten die Babys geholt werden – nach einigen Monaten auf der Kinderintensivstation wurden sie gesund nach Hause entlassen.

Emanuel, Israel, Victoria und Gloria sind Vierlinge, die bereits am 3. Dezember 2018 im Florence-Nightingale-Krankenhaus in Düsseldorf geboren wurden – jetzt sind sie nach mehrwöchiger Behandlung auf der Kinderintensivstation gesund nach Hause entlassen wurden. Bereits in der Schwangerschaft kam Mutter Angi (19) zu vorgeburtlichen Untersuchungen (Pränatalmedizin) in die Klinik. Wegen unaufhaltsamer Wehen wurden ihre vier Babys schon am 3. Dezember entbunden, 14 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin.

Bei der Geburt war ein Team aus Ärzten, Hebammen und Pflegekräften aus den Bereichen Geburtshilfe, Kinderheilkunde und Anästhesie im Einsatz. Während die Mutter von den Geburtshelfern versorgt wurde, kümmerten sich zeitgleich vier Teams aus Kinderärzten und Pflegekräften der Kinderklinik um die Frühgeborenen. Emanuel kam mit 820 Gramm und 30 Zentimetern als Erster auf die Welt, gefolgt von Gloria mit 850 Gramm und 33 Zentimetern sowie Victoria mit 805 Gramm und 30 Zentimetern. Zuletzt wurde Israel geboren, mit 860 Gramm und 34 Zentimetern der Größte der winzigen Geschwister.

Aufgrund der frühen Geburt und der damit verbundenen Unreife wurden die vier Kleinen auf der neonatologischen Intensivstation aufgenommen, die sich im Florence-Nightingale-Krankenhaus direkt neben dem Kreißsaal befindet. Gloria und Victoria konnten noch vor dem errechneten Geburtstermin als erste nach Hause entlassen werden. Die beiden Jungen Israel und Emanuel folgten kurze Zeit später.

Bei einem der Jungen war ein kinderchirurgischer Eingriff am Darm notwendig geworden, der den Aufenthalt leicht verlängerte. Alle vier Babys wiegen jetzt etwa 3,5 Kilogramm, sind gesund und halten ihre Familie auf Trab. Ab und zu kehrt das Vierer-Team in die Kinderklinik zu Nachuntersuchungen im Sozialpädiatrischen Zentrum und zur kinderkardiologischen Kontrolle zurück.

Foto: Dieter Sieckmeyer
Mehr von Westdeutsche Zeitung