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VfL Benrath hat nach 2:7-Debakel etwas gutzumachen

VfL Benrath hat nach 2:7-Debakel etwas gutzumachen

Das Schlusslicht der Fußball-Landesliga könnte mit einem Sieg die „rote Laterne“ abgeben.

Frank Stoffels hatte nach dem 2:7-Heimdebakel des VfL Benrath gegen Nievenheim Aufbauarbeit zu leisten. „Da gab es natürlich Gesprächsbedarf. In der Defensive war unsere Leistung nicht liga-tauglich. Auch deswegen haben wir an beiden Feiertagen in dieser Woche trainiert“, sagt der Trainer der Fußball-Landesligisten. Doch viel Zeit zum Grübeln blieb den Schlossstädtern nicht. Der Fokus liegt längst auf dem kommenden wichtigen Auswärtsspiel, dass den VfL morgen zum ASV Mettmann führt. Die Gastgeber liegen als Tabellen-16. nur zwei Zähler vor Benrath. Mit dem dritten Saisonsieg könnte das Stoffels-Team also die „rote Laterne“ abgeben. „Wir haben die Tabelle im Blick. Das ist selbstverständlich auch ein Anreiz. Ich bin mir sicher, dass wenn wir unsere Leistung bringen, wir dort auch punkten werden“, sagt der Trainer.

Mettmann trennte sich jüngst von Cheftrainer Meher Siala und verpflichtete Maik Franke. „Auch deshalb wird es ein schweres Spiel für uns“, erklärt Stoffels, der personell wieder mehr Alternativen zur Verfügung hat. Sven van Beuningen, gemeinsam mit Dowan Kim mit fünf Treffern bester VfL-Torschütze, ist nach seiner Sperre wieder dabei. Auch Marcel Gerasch, Mario Stoffels und Dean Hering stehen zur Verfügung.

Einen Gegner aus ganz anderen Tabellenregionen hat erneut der Rather SV vor der Brust. Nach vier Niederlagen in Folge gewann die Mannschaft bei der Premiere ihres neuen Trainers Andreas Kusel einen wichtigen Punkt gegen den TSV Meerbusch (0:0). Nun geht es gegen das nächste Spitzenteam der Landesliga, wenn der RSV bei Tabellenführer Union Nettetal antritt.

Mit neun Punkten aus den zurückliegenden drei Partien hat der MSV Düsseldorf die Optimalausbeute eingefahren. Bis auf den siebten Tabellenplatz ist die von Mohamed Elmimouni trainierte Mannschaft damit geklettert. „Wenn die Saison jetzt zu Ende wäre, wären wir mit dieser Platzierung sehr zufrieden. Wir wissen aber, was noch auf uns zu kommt. Wenn wir nur 80 Prozent abrufen, funktioniert es nicht. Ich hoffe aber, dass wir den Rhythmus von zuletzt beibehalten können“, sagt der MSV-Coach.

Mit einem weiteren Dreier beim SC Velbert würde der Aufsteiger mit dem Gegner nach Punkten gleichziehen und sich endgültig in der oberen Hälfte festsetzen. Elmimouni muss personell allerdings etwas umbauen. Abwehrspieler Joshua Sumbunu fehlte krankheitsbedingt beim Training. Sein Einsatz ist ebenso fraglich wie der von Mittelfeldspieler Pascal Thomassen. Definitiv fehlen wird Kapitän Semir Cakir, der nach seiner Hochzeit im Urlaub weilt.