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Verkaufsoffene Sonntage bleiben umstritten

Politik : Verkaufsoffene Sonntage bleiben umstritten

Zehn Termine stehen für 2019 zur Debatte. Zwei für die City wurden am Freitag von der Politik abgelehnt.

Die Geschäftsleute freuen sich über verkaufsoffene Sonntage, die Gewerkschaft Verdi zieht regelmäßig  vor das Verwaltungsgericht. Insgesamt zehn Termine hat die Verwaltung für das Jahr 2019 vorgeschlagen. Für die Hälfte davon ist die Bezirksvertretung 1 (Mitte) zuständig. Auch dort gab es am Freitag keine einheitliche Meinung. Allerdings gab es für drei verkaufsoffene Sonntag eine Mehrheit, zwei im Bereich der Innenstadt wurden abgelehnt.

Abgestimmt wurde über die Vorschläge ohne große Diskussion, da man ja jedes Jahr immer die gleichen Argumente austausche. Grüne und die Linke lehnten alle verkaufsoffenen Sonntage kategorisch ab, die CDU war dafür. Bei der SPD stimmten die Ausschussmitglieder unterschiedlich ab.

So kam es zustande, dass die Geschäfte am 15. September zum Hohestraßen-Fest zwischen 13 und 18 Uhr öffnen dürfen. Auch der verkaufsoffene Sonntag zum Nordstraßen-Fest in Pempelfort am 22. September wurde von der Bezirksvertretung genehmigt. Ebenso wie das Sonntags-Shopping in Pempelfort zum Weihnachtsmarkt am 1. Dezember.

  Keine Mehrheit gab es dagegen für den verkaufsoffenen Sonntag zur Kunststoffmesse in der City am 20. Oktober. Auch am 8. Dezember zum Weihnachtsmarkt  müssen die Geschäfts in der Innenstadt  geschlossen bleiben.

Über die anderen Termine müssen die jeweiligen Vorstadtpolitiker entscheiden. Geplant sind verkaufsoffene Sonntage unter anderem in Eller (7. April und 8. September), in Benrath (12. Mai), in Oberkassel (25. August) und in Kaiserswerth (1. September).