Vera Geisel übernimmt Kinderhospiz-Schirmherrschaft

Vera Geisel spricht über ihre Schirmherrschaft für das Kinderhospiz Regenbogenland.

Vera Geisel übernimmt Kinderhospiz-Schirmherrschaft
Foto: David Young

Düsseldorf. Vera Geisel, Ehefrau des Oberbürgermeisters Thomas Geisel, hat die Schirmherrschaft für das Kinderhospiz Regenbogenland in Gerresheim übernommen. Die ehemalige Schirmherrin Astrid Elbers übergab den Stab am Freitag an Vera Geisel. Die WZ sprach mit der neuen Schirmherrin.

Was bedeutet Ihnen die Schirmherrschaft für das Regenbogenland?

Vera Geisel: Ich habe mir das Haus angeschaut, denn die Übernahme einer Schirmherrschaft ist eine sehr persönliche Entscheidung. Und im Falle des Regenbogenlandes kann ich voll dahinter stehen. Wenn ein Kind krank ist, ist das für Eltern eine sehr schwierige und emotional bewegende Situation. Ich habe mich darüber gefreut, dass Frau Elbers mir dieses Ehrenamt in die Hände gelegt hat.

Welchen Eindruck haben Sie von dem Kinderhospiz gewonnen?

Geisel: Es ist ja ein schweres Thema, aber wenn man hier in das Haus kommt, fallen die hellen, fröhlichen Farben auf und die Ruhe und Harmonie. Aber auch die Menschen, die hier ehrenamtlich arbeiten und die Familien betreuen, sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre.

War es für Sie eigentlich eine große Umstellung, plötzlich in der gesellschaftlich etwas herausgehobenen Stellung der Oberbürgermeister-Ehefrau zu sein und oft im Mittelpunkt zu stehen?

Geisel: Ja, es verändert schon das Leben, wenn man in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Man geht bewusster auf die Straße und hört häufiger seinen Namen. Auch unsere Kinder stehen schon etwas stärker in der Öffentlichkeit.

Welche Aufgaben wollen Sie denn noch übernehmen?

Geisel: Das Thema, dem ich mich am stärksten verbunden fühle, sind behinderte Menschen. Ich möchte mich dafür engagieren, dass sie besser in unserer Gesellschaft toleriert und eingebunden werden wie etwa bei den Special Olympics.

Ist es schwierig, die repräsentativen Aufgaben mit dem Beruf in Einklang zu bringen?

Geisel: Ich muss zur Arbeit wie jeder andere. Darum kann ich manche Termine auch nicht annehmen. Ich arbeite allerdings nur vier Tage pro Woche.

Sie arbeiten bei Thyssen-Krupp in Essen - für Sie eine weite Distanz von zu Hause?

Geisel: Ich fahre etwa eine Stunde. Je nachdem wo Leute etwa in Berlin arbeiten und wohnen, kann das genauso lange dauern.

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