Kabarett: Urban Priol schlägt satirisch ganz schön um sich

Kabarett : Urban Priol schlägt satirisch ganz schön um sich

Meistens wollen Kinder später Feuerwehrmann, Polizist oder Pilot werden. Kabarettist will eigentlich niemand werden. „Aber ich war in der Schule schlecht im Sportunterricht. Ich habe mich daher viel mit anderen Dingen beschäftigt und entdeckt, dass ich das Talent habe, andere Leute nachzumachen.

Mit 15 Jahren habe ich das erste Mal Dieter Hildebrandt im TV gesehen und als Helmut Kohl 1982 an die Macht kam, war das der Beginn meiner Karriere“, erinnert sich Urban Priol an seine Anfangsjahre zurück.

35 Jahre steht der 57-Jährige inzwischen auf der Bühne. Und die waren nicht immer einfach. „Teilweise habe ich anfangs vor zwei Leuten gespielt. Daraus konnte man dann einen netten Dialog-Kreis machen.“ Aber irgendwann ging es für den Unterfranken steil bergauf. Sieben Jahre präsentierte er mit großem Erfolg im ZDF die Satire-Sendung „Neues aus der Anstalt“. Am 27. September gastiert er mit seinem Programm „gesternheutemorgen“ im Savoy Theater an der Graf-Adolf-Straße. Und da können sich die Besucher auf einige Klassiker und ein bissiges, aktuelles Programm gefasst machen. „Für Kabarettisten sind das gerade goldene Zeiten. Obwohl es manchmal schon schwer fällt, die Politik satirisch noch zu toppen.“

Savoy Theater, Graf-Adolf-Straße, Karten ab 22,85 Euro unter:

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