Um Gebühren zu sparen: Gefährliche Parkmanöver am Flughafen Düsseldorf

Polizei warnt : Um Gebühren zu sparen - Autofahrer mit gefährlichen Parkmanövern am Düsseldorfer Flughafen

Seit am Düsseldorfer Flughafen nach 10 Minuten Gebühren für das Parken hinter den Schranken anfallen, beobachtet die Polizei immer wieder gefährliche Manöver von Autofahren.

Zehn Minuten lang kann man kostenlos in der so genannten „Kiss-and-Fly-Zone“ hinter den Schranken vor dem Abflugterminal des Airports parken. Doch manchen reicht das nicht, um Verwandte oder Freunde zu verabschieden. Um die teuren Parkgebühren zu sparen, bringen sich nun immer wieder Autofahrer in höchste Gefahr. Sie stellen ihre Fahrzeuge auf dem Seitenstreifen des Autobahn-Zubringers der A44 ab. Die Polizei warnt jetzt ausdrücklich davor und kündigt an, Verstöße konsequent zu verfolgen.

Vor einem Jahr hatte der Flughafen an der Zufahrt die Schranken aufgestellt. Kurzparker können dort zehn Minuten lang umsonst parken. Danach müssen die Autofahrer Gebühren zahlen. Und zwar nicht wenig. Alle fünf Minuten werden weitere fünf Euro fällig. Um das zu vermeiden, hat die Polizei beobachtet, dass immer wieder Fahrzeuge auf dem Seitenstreifen des A44-Zubringers abgestellt werden. „Es wurden sogar Taxifahrer gesehen, die ihre Fahrgäste dort absetzen“, erklärt Polizeisprecher Kim Freigang.

Das allerdings sei brandgefährlich, weil auf dem Zubringer immer noch mit sehr hoher Geschwindkeit gefahren werdw. Zwar sei es bisher noch nicht zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, aber vor allem das Ein- und Ausfädeln in den fließenden Verkehr sei sehr problematisch. Darum hat die Polizei die Situation im Auge, es wurden auch schon Falschparker erwischt.

Das kostet dann 70 Euro und zusätzlich kassieren die Autofahrer einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Wie der Polizeisprecher erklärt, gebe es am Flughafen genug Parkmöglichkeiten, wo man seinen Wagen abstellen kann, ohne sich und andere in Gefahr zu bringen.

Mehr von Westdeutsche Zeitung