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Düsseldorf: U-Bahnbau in Düsseldorf: So geht’s oben rum weiter

Düsseldorf : U-Bahnbau in Düsseldorf: So geht’s oben rum weiter

Die Stadt informiert am Graf-Adolf-Platz. Die Kreuzung Herzog-/ Friedrichstraße soll neu sortiert werden.

Rund 30 Millionen Euro muss die Stadt in die Oberflächengestaltung nach dem Bau der Wehrhahn-Linie investieren. Auf rund fünf Kilometer Länge stehen Straßenbauarbeiten an, dazu werden der Heinrich-Heine-, Graf-Adolf- und Kirchplatz umgebaut, hinzukommen der barrierefreie Ausbau von Straßenbahn- und Bushaltestellen sowie die Anpassung von mindestens 21 direkt betroffenen Ampelanlagen. Manches ist mittlerweile abgearbeitet, einiges steht aber auch mehr als zwei Jahre nach dem Start der Ost-West-U-Bahnstrecke noch aus. Darüber, wie es nun weitergeht, klärt die Stadt seit gestern bis einschließlich übernächsten Samstag (14. April) am Info-Mobil des Amtes für Verkehrsmanagement auf dem Graf-Adolf-Platz auf (montags bis freitags 14-18 Uhr, samstags 10-16 Uhr).

Düsseldorf: U-Bahnbau in Düsseldorf: So geht’s oben rum weiter
Foto: Uwe Schaffmeister/Stadt Düsseldorf

An dem kleinen Mobil stehen Fachleute aus der Verkehrsplanung für Informationen und Fragen — aufbauend auf dem von der Stadt angebotenen zweistufigen Moderationsverfahrenrund — rund um die Umgestaltung der Straßenzüge Friedrichstraße/Elisabethstraße und Breite Straße/Kasernenstraße zur Verfügung.

Die 2016 im Zuge eines Zwischenzustandes markierten Radfahrstreifen mit rund zwei Kilometern Länge je Richtung auf den Achsen Friedrich- und Elisabethstraße haben sich laut Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke sehr gut bewährt. So habe sich der Radverkehr, verglichen mit Ergebnissen aus vorherigen Zählungen, auf der Achse Friedrich-/Breite Straße mehr als verdreifacht, auf der Achse Kasernen-/Elisabethstraße sogar mehr als versiebenfacht. Besonders die Breite der Radstreifen werde als gut bis sehr gut empfunden.

Probleme bekam dafür wie berichtet der Autoverkehr, die freilich vor allem durch Falschparker verursacht wurden und werden. Die Kreuzung Friedrich-/Herzogstraße entwickelte sich zur Unfallhäufungsstelle. Die Stadt erwägt nun neue Markierungen dort. So könnte der Geradeausverkehr künftig auf nur einer Spur über die Kreuzung geführt werden, so dass der Konflikt mit auf den in Fahrtrichtung links verkehrswidrig abgestellten Fahrzeugen wegfiele. Der Rechtsabbieger nach Osten erhielte eine eigene Abbiegespur. Der Radfahrstreifen soll eventuell zwischen die Geradeaus- und Rechtsabbiegespur geführt werden. A.S.