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TuRU strebt die 40-Punkte-Marke an

TuRU strebt die 40-Punkte-Marke an

Trainer Samir Sisic macht sich parallel bereits Gedanken um die neue Saison. Der Kader soll etwas verkleinert werden.

Es war mehr als ein Stein, der den Oberliga-Fußballern der TuRU vor knapp zwei Wochen vom Herzen fiel. Obwohl sie das Spiel beim Aufstiegsanwärter Spielvereinigung Schonnebeck klar mit 1:4 verloren, durften sich die Spieler von Samir Sisic nach dem Schlusspfiff über den Klassenerhalt freuen. „Damit können wir in den verbleibenden beiden Spielen befreit aufspielen. Wir wollen die 40-Punkte-Marke erreichen, und dafür brauchen wir noch einen Sieg“, sagt Sisic vor dem Derby bei Ratingen 04/19.

Ob das dann auch so gelingt, steht auf einem anderen Blatt. Auch Sisic weiß, dass die Erleichterung über den Ligaverbleib schnell in eine andere Richtung umschlagen kann. „Wir müssen sehen, dass wir die Anspannung bis zum Ende beibehalten. Darauf haben wir auch im Training geachtet“, sagt der A-Lizenzinhaber weiter.

Abseits des Platzes geht es für den 40-Jährigen in den kommenden Tagen auch darum, gemeinsam mit dem neuen sportlichen Leiter Frank Zilles die Planungen für die kommende Spielzeit voranzutreiben. Sisic ließ dabei durchblicken, dass der relativ große Kader zunächst etwas entschlackt werden soll, um Platz für punktuelle Verstärkungen zu machen. Einen großen Umbruch soll es bei den Oberbilkern nicht geben, wenn es nach dem Willen des TuRU-Trainers geht. Denn Sisic hat zuletzt mehrfach durchblicken lassen, dass er mit dem harten Kern seines Aufgebotes zufrieden ist. Dieses wird in Ratingen nicht komplett anwesend sein, da einige Akteure die zweite Mannschaft im Abstiegskampf der Kreisliga A unterstützen sollen. „Wir werden die Reserve so gut es geht unterstützen“, erklärt Sisic dazu.

Die vorerst letzte Oberliga-Auswärtsfahrt führt den Absteiger DSC 99 zum Essener Uhlenkrug. Ob es für das Schlusslicht bei Schwarz-Weiß Essen etwas zu holen gibt, darf stark bezweifelt werden. Schließlich empfängt die stärkste Heimmannschaft der Oberliga das schlechteste Auswärtsteam. Der DSC verlor 15 seiner 16 bisherigen Partien auf fremden Plätzen und kassierte dabei schlappe 67 Gegentore. In der kommenden Saison kann es daher für den „Club“ eine Etage tiefer in der Landesliga eigentlich nur besser werden — zuhause und auswärts.

Die Zukunft des DSC mitgestalten soll auch Nikola Raicevic. Der Mittelfeldspieler wechselt aus der A-Jugend des KFC Uerdingen an die Windscheidstraße.