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„The Lobster“: Pechschwarze Satire

„The Lobster“: Pechschwarze Satire

Diese Woche startet Yorgos Lanthimos’ neuer Film „Killing of a Sacred Deer“ im Bambi. Hochkarätig besetzt mit Nicole Kidman und Colin Farrell in den Hauptrollen, gewann er in Cannes eine Goldene Palme für das Beste Drehbuch.

Um auf diesen derzeit vielleicht intelligentesten Filmemacher Europas hinzuweisen, zeigt das Souterrain noch einmal seinen letzten Film „The Lobster“, der hierzulande nicht regulär in die Kinos kam. An der Seite von Colin Farrell, der auch hier schon dabei war, spielen Rachel Weisz, Léa Seydoux und Ben Whishaw in einer sehenswerten Utopie: In der Zukunft erhalten Erwachsene ohne feste Beziehung 45 Tage Zeit, in einem abgeriegelten Ressort am Meer — genannt Das Hotel — einen neuen Lebenspartner zu finden. Wenn ihnen das nicht gelingt, werden sie in ein Tier ihrer Wahl verwandelt.

Die pechschwarze Satire des gefeierten griechischen Regisseurs ist in einer dystopischen Parallelwelt angesiedelt, wie sie auch der Fantasie eines Luis Bunuel entsprungen sein könnte.

Am 2. Januar um 19 Uhr im Souterrain

Kalle Somnitz ist Leiter der Düsseldorfer Programmkinos.

filmkunstkinos.de