1. NRW
  2. Düsseldorf

Tankschiff auf dem Rhein auf Grund gelaufen

Tankschiff auf dem Rhein auf Grund gelaufen

Ein mit 1300 Tonnen Dieselkraftstoff beladenes Tankschiff ist auf dem Rhein bei Düsseldorf auf Grund gelaufen. Der Tank wurde bei dem Unfall nicht beschädigt.

Düsseldorf. Vermutlich wegen einer defekten Ruderanlage ist ein mit 1300 Tonnen Dieselkraftstoff beladenes Tankschiff am Dienstagabend auf dem Rhein bei Düsseldorf auf eine Steinbank aufgelaufen. Dabei sei die Bordwand des 77 Meter langen Tankers "St. Florian" so weit aufgerissen worden, dass der Maschinenraum mit Wasser vollgelaufen sei, teilte die Düsseldorfer Feuerwehr am Mittwoch mit. Ein kleinerer Maschinen-Brand, der durch die Havarie entstanden war, habe nach kurzer Zeit gelöscht werden können. "Da der Tank nicht beschädigt war, bestand zu keiner Zeit die Gefahr des Auslaufens", sagte Feuerwehrsprecher Heinz Engels. Nach ersten Aussagen des 65 Jahre alten Kapitäns war das Schiff aus dem bayerischen Marktheidenfeld auf dem Weg von Duisburg stromauf nach Düsseldorf. Stunden später korrigierte sich der Schiffer und erklärte der verdutzten Wasserschutzpolizei, er sei eigentlich stromab von Köln aus zum Düsseldorfer Hafen unterwegs gewesen. Nach dem Unfall waren Feuerwehr und Wasserschutzpolizei am Abend zunächst mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort. Während des Tages wurde das Wasser abgepumpt, das Schiff sollte anschließend zu seinem ursprünglichen Ziel im Düsseldorfer Hafen geschleppt werden. Dort sollte auch der für eine im Hafen ansässige Raffinerie bestimmte Kraftstoff abgeliefert werden, teilte die Feuerwehr weiter mit. Der im bayerischen Marktheidenfeld stationierte Tanker war auf dem Weg von Duisburg nach Düsseldorf gewesen. Nach dem Unfall war der Schiffsverkehr auf dem Rhein für etwa eine Stunde unterbrochen worden, lief anschließend aber ohne größere Einschränkungen weiter.