Sturmschaden beim Max Planck-Gymnasium: Montag ist wieder Schule

Sturmschaden beim Max Planck-Gymnasium: Montag ist wieder Schule

Nach dem Sturmschaden am Dach des Gymnasiums sind die Aufräum- und Reparaturarbeiten in vollem Gang.

Düsseldorf. Die 922 Schüler des Max-Planck-Gymnasiums durften sich am Freitag über einen schulfreien Tag freuen, Direktorin Corinna Lowin hatte dafür umso mehr um die Ohren. Einen Tag, nachdem das Sturm „Friederike“ mit voller Wucht das Dach vom Gebäudeteil A der Schule gefegt hatte, war am Stockumer Gymnasium an Normalität noch längst nicht wieder zu denken. Anstelle der Schüler wuselten Handwerker durch das Gebäude an der Koetschaustraße. Statt Mathe, Deutsch und Englisch standen Dacharbeiten auf dem Stundenplan. Nur die Sporthalle konnte Freitagbend schon wieder benutzt werden. Nach dem Wochenende läuft dann auch der Unterricht am Montag wieder planmäßig an.

„Ich bin froh, dass sich so schnell etwas bewegt“, lobte Corinna Lowin, die zugleich sehr erleichtert darüber war, dass niemandem etwas passiert ist. Bis 10 Uhr hatten die Eltern ihre Kinder am Sturmtag abholen sollen. Das habe gut funktioniert, so dass die Schule um 11 Uhr, als es schepperte, leer war. „Ich selbst habe das gar nicht so mitbekommen“, sagte Lowin. Der Hausmeister habe plötzlich gerufen, dass das Dach herunterkomme.

Wie beim Deckel einer Sardinenbüchse habe sich eine Windböe wohl unter das Dach geschoben und es dann regelrecht vom Gebäude auf den Schulhof geschoben, erklärt die Direktorin. Noch bis in die späten Abendstunden hinein war sie am Donnerstag in der Schule, telefonierte und organisierte. Es gab auch direkt die erste Begehungen. „Die Zusammenarbeit mit der Stadt als Schulträger klappt super.“

Es muss ein komplett neues Dach auf das Gebäude, das war nach der ersten Bestandsaufnahme schnell klar. „Durch den Regen haben wir jetzt auch noch einen Wasserschaden, das wird einige Zeit dauern, bis alles repariert ist“, sagt Lowin. „Wir hoffen, dass die Dacharbeiten reibungslos parallel zum Schulbetrieb laufen können.“ Am Freitag wurde ein Gerüst aufgestellt, über das Wochenende soll das Schuldach zumindest provisorisch abgedichtet werden, wenn das Wetter die Arbeiten zulässt.

Dachdecker untersuchten das Gebäude am freitag und lösten auch noch das restliche Material, das sich gelockert hatte. Es soll ein Bauzaun aufgestellt werden, um den Schutt von den Kindern zu trennen. Der Schulhof ist bis dahin nur sehr eingeschränkt nutzbar.