Streit um Mietvertrag für Fortuna Düsseldorf ist praktisch beendet

Arena Düsseldorf : Streit um Mietvertrag für Fortuna Düsseldorf ist praktisch beendet

Nach langem Hickhack um die Konditionen und ihre Rechtssicherheit gibt es nun eine mündliche Einigung. Doch der D.Live-Aufsichtsrat bleibt vorsichtig und will erst alles schriftlich sehen.

Das lange Tauziehen um einen Arena-Mietvertrag für die Fortuna nähert sich dem Ende. Am Freitag wurde dem D.Live-Aufsichtsrat eine neue Version vorgelegt, die rechtssicher sein soll und Fortuna weniger entgegenkommt als erste Entwürfe. Am Ende vertagte der Aufsichtsrat seine Zustimmungsempfehlung an den Gesellschafter Stadt. Das soll nächste Woche, wenn alle Vertragsdetails schriftlich vorliegen, nachgeholt werden. Noch immer besteht ein gewisses Misstrauen gegenüber Fortuna und auch OB Thomas Geisel, ob sich tatsächlich alle verhandelten Ergebnisse „1:1“ im neuen Vertrag wiederfinden, heißt es im Aufsichtsrat.

Nach WZ-Informationen soll Fortuna gut 3,2 Millionen Euro im Jahr an D. Live zahlen, diese Summe kann D. Live Vermarktungseinnahmen verdoppeln – etwa mit dem umstrittenen „Altbierdeal“ mit Schumacher, die WZ berichtete. Dann wäre der Fußballbetrieb kostendeckend. Der Vertrag läuft über drei Jahre, für das dritte Jahr soll D. Live dann einen Mini-Gewinn von rund 30 000 Euro mit dem Mieter Fortuna machen können. Die Forderung der Fortuna, die Arena im Vereinsfußballbereich exklusiv nutzen zu können, ist kein Thema mehr, heißt: Der KFC Uerdingen könnte kommen.

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