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Streik: Streik an Uniklinik - Straßen um das DGB-Haus während Demo voll

Streik : Streik an Uniklinik - Straßen um das DGB-Haus während Demo voll

Der Streik der Beschäftigten der Unikliniken geht am Mittwoch weiter. Am Morgen startete eine Demo in der City - mit Beeinträchtigungen für den Berufsverkehr.

Düsseldorf. Der Warnstreik der Beschäftigten der Düsseldorfer Universitätskliniken geht am Mittwoch weiter. Mit einer Demonstration wollen sie am Vormittag ab 8 Uhr ihre Forderung nach einer besseren Personalausstattung und einer Mindestschichtbesetzung auf den Stationen unterstreichen. Zu dem Protestmarsch durch die Innenstadt erwartet die Gewerkschaft Verdi etwa 600 Teilnehmer. Kundgebungen sind vor der Landesgeschäftsstelle der CDU und vor dem DGB-Haus geplant. Während es im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) entgegen der Erwartungen der Rheinbahn nur zu geringfügigen Beeinträchtigungen gekommen ist, sind die Straßen rund um das DGB-Haus an der Friedrich-Ebert-Straße dicht.

Der 48-stündige Warnstreik hatte am Dienstagmorgen begonnen. Die Demonstranten sammelten sich an Moorenstraße und marschierten von dort über Witzelstraße, Karolingerplatz, Brunnenstraße, Friedrichstraße, Herzogstraße, Graf-Adolf-Straße und Karlstraße zur Kundgebung auf der Friedrich-Ebert-Straße, die voraussichtlich bis gegen 13 Uhr dauert, heißt es in der Mitteilung der Rheinbahn weiter. Und: "Wann genau Bahnen und Busse wieder ungehindert fahren können, entscheidet die Einsatzleitung von Polizei und Rheinbahn vor Ort."

Als Reaktion auf den Streik wollen die Uni-Kliniken ihr Operationsprogramm wie schon am ersten Streiktag auf das medizinisch Dringliche reduzieren. Wartezeiten könnten sich verlängern, sagt ein Kliniksprecher. In der Klinikküche werden nur einfache Gerichte wie Eintopf gekocht.

Die Uni-Kliniken in Düsseldorf haben über 5000 Beschäftigte. In den verschiedenen Kliniken stehen 1160 Betten. Jährlich kommen 44 000 Patienten in die Notaufnahme. Die Klinik erklärte, dass sie in der Tarifgemeinschaft der Länder organisiert sei und keine separaten Vereinbarungen abschließen wolle. red/dpa