Stadt schraubt Bänke im Hofgarten fest

Stadt schraubt Bänke im Hofgarten fest

Vandalismus Immer wieder werden Bänke beschädigt oder in die Teiche geworfen. Fast 1000 müssen pro Jahr in die Werkstatt. Nun werden sie verankert.

Oft ist über die Beschädigung an den Leuchtbänken im Hofgarten berichtet worden - allerdings sind auch die normalen Sitzbänke häufig von Vandalismus betroffen, vor allem im Hofgarten. Fast 100000 Euro im Jahr muss die Stadt für Reparaturen ausgeben.

Denn regelmäßig müssen die Mitarbeiter Bänke instandsetzen, in denen mit Farbe oder einem spitzen Gegenstand Schriftzüge hinterlassen wurden. Auch einzelne Holzlatten werden manchmal entfernt. Gelegentlich landen die Bänke sogar in den Gewässern der Parks. Mitglieder der Bezirksvertretung 1 haben zum Beispiel wiederholt in Anfragen auf das Fehlen von Bänken im Hofgarten hingewiesen, zuletzt an der Düssel und der Inselstaße. Diese sind zum Teil inzwischen ersetzt - mit Verankerung.

Denn das Gartenamt ist dazu übergegangen, die Bänke wieder fest im Boden zu verankern. Das wird langfristig die Mehrheit der Sitzgelegenheiten betreffen. Ursprünglich wurde es im Gartenamt begrüßt, wenn Bänke von den Besuchern je nach Stand der Sonne und Vorlieben bewegt wurden, doch inzwischen haben die Auswüchse überhand genommen. Wieso der Hofgarten besonders stark betroffen ist, erläutert Thomas Eberhardt-Köster, stellvertretender Leiter des Gartenamtes: "Der Hofgarten wird wegen seiner Lage besonders stark genutzt." Ein Sonderfall seien zudem nächtliche Altstadtheimkehrer.

An die 1000 Bänke müssten deshalb jährlich in die Werkstatt des Gartenamtes, sagt Thomas Eberhardt-Köster, weitere 250 neu gekauft werden.

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