So ruhig war es seit Jahren nicht mehr für die Polizei

So ruhig war es seit Jahren nicht mehr für die Polizei

Weniger Einsätze für die Beamten. Die Feuerwehr meldet nur kleine Brände in der Silvesternacht.

Düsseldorf. Polizeisprecher Markus Niesczery fasst es in einem Satz zusammen: „Das war wohl das ruhigste Silvester seit Jahren.“ Ein paar Stunden zuvor, am Silvesterabend auf dem Burgplatz, sah der Zugführer der Bereitschaftspolizei, Holger Hoever, das genauso: „Die Lage ist sehr entspannt. Vielleicht liegt es ja am Wetter.“

Insgesamt 410-mal mussten die Beamten in der Silvesternacht eingreifen. Unter den Einsätzen waren 20 Körperverletzungen (Silvester 2010 waren es 34), 39 „allgemeine Streitigkeiten“ (39) und elf Schlägereien (18). 81 Einsätze waren mit den Stichworten Ruhestörung, Randalierer und unerlaubtes Feuerwerk überschrieben (91).

Zehn Männer und eine Frau mussten die Silvesternacht in Gewahrsam verbringen. Es gab acht Unfälle mit Blechschaden. Sieben Autofahrer fielen bei Alkoholkontrollen auf und müssen ihren Führerschein für mindestens vier Wochen abgeben.

Die Feuerwehr versorgte bei den Silvesterparty/s in der Stadt 260 Menschen mit Blessuren oder Kreislauf-Problemen (im Vorjahr 254). 52 Menschen wurden in Krankenhäuser eingeliefert (49). Zwischen 23.30 und 4.45 Uhr gab es 31 kleinere Brände, die meist durch Feuerwerk ausgelöst wurden.

Darunter waren etliche brennende Altglas-, Papier- oder Altkleidercontainer und ein Briefkasten an der Kalkumer Straße. Für Aufsehen bei Altstadt-Besuchern sorgten Rauchschwaden, die gegen 4.20 Uhr aus einem Haus an der Neustraße kamen.

Doch die Flammen waren schnell gelöscht. Die laut Feuerwehr-Sprecher Heinz Engels „sehr friedliche“ Silvesterschicht endete mit etwa 30 000 Euro Gesamt-Sachschaden.

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