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Silvester Düsseldorf: Massenschlägerei und lebensgefährlich Verletzter

Silvester : Silvesterbilanz der Düsseldorfer Polizei: Massenschlägerei aufgelöst - Mann lebensgefährlich verletzt

Die Polizei war in der Silvesternacht in Düsseldorf häufiger als im Vorjahr im Einsatz. Polizisten setzten Pfefferspray ein, in Heerdt kam es zu einem schweren Unfall.

Die Düsseldorfer Polizei zieht eine erste Bilanz der Silvesternacht. Beamtinnen und Beamte zeigen besonders in der Altstadt wieder starke Präsenz in der Innenstadt.

Insgesamt war die Polizei etwas häufiger als im Vorjahr im Einsatz. Zwischen 20 und 6 Uhr zählte die Polizei 376 Einsätze (Vorjahr 330).

Am Burgplatz wurde auch in diesem Jahr das bekannte Beleuchtungskonzept umgesetzt. Ab 0 Uhr wurden für rund zweieinhalb Stunden alle Laternen auf maximale Helligkeit geschaltet. Streitereien und andere Ausschreitungen konnten von der Polizei nach eigener Aussage alle relativ problemlos vor Ort geklärt werden.

Das ist die Zwischenbilanz der Düsseldorfer Polizei (Stand 6 Uhr)

In der Altstadt wurden insgesamt 175 Personen überprüft (Vorjahr 245). 78 Personen wurden Platzverweise erteilt (Vorjahr 117).

In 9 Fällen kam es zu Körperverletzungsdelikten (Vorjahr 13). Bislang wurden 10 Taschendiebstähle gemeldet, exakt das Vorjahresniveau. 14 Personen wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen (Vorjahr 23).

In Garath gerieten gegen 3.30 Uhr zwei Gruppen aneinander. Beim Versuch die Schlägerei aufzulösen wurden Polizeibeamte angegriffen. Die Polizisten setzten Pfefferspray ein. Drei Personen (22, 29 und 48 Jahre alt) wurden in Gewahrsam genommen.

An der Bahnhaltestelle "Nikolaus-Knopp-Platz“ in Heerdt wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt, als er betrunken zwischen zwei Waggons geriet.

(red)