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Sieben Orte in Düsseldorf, die man am Tag des Denkmals besuchen sollte

Sieben Orte in Düsseldorf, die man am Tag des Denkmals besuchen sollte

Die Düsseldorfer können am Sonntag historische Orte kennenlernen und an besonderen Führungen teilnehmen.

Düsseldorf. „Entdecken, was uns verbindet“ lautet das Motto des Gedenktages für das Europäische Jahr des Kulturerbes. Düsseldorf beteiligt sich daran am Sonntag (9. September) mit dem Tag des Denkmals. Es werden kostenfreie Streifzüge an 41 historischen Orten angeboten, die normalerweise der Öffentlichkeit verschlossen oder kostenpflichtig sind. Sieben Vorschläge für den Tag:

Foto: D. Young

Maxhaus, Schulstraße 11 Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert ist von 11 bis 17.30 Uhr für die Ausstellung „Das verborgene Kloster“ in den Kellergewölben offen. Orgelführungen gibt es um 15 und 16 Uhr, bei denen eine Orgel gespielt wird, deren Teile in den Jahren 1753 und 2011 eingebaut wurden. Die sonstigen Führungen finden um 12, 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr statt.

Foto: dpa

Basilika St. Margareta und Stiftungsgebäude an der Gerricusstraße 9 In Gerresheim wurde im Jahr 870 die St. Basilika Kirche von dem adligen Damenstift mit dem Namen „Frauengemeinschaft St. Hippolyt“ gegründet. Die Fertigstellung der Kirche dauerte bis ins 13. Jahrhundert. Die Ausstellung macht auf die jahrtausendalte Geschichte der Architektur und Sakralkunst aufmerksam, beispielsweise ist ein zwei Meter großes Kruzifix aus dem Jahre 960 zu begutachten. Geöffnet von 14 bis 17 Uhr, Führungen 14.30 und 16 Uhr.

Foto: Dieter Alsleben

Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14 illustriert die wichtigsten Werke des Düsseldorfer Dichters. Die Ausstellung umfasst neun Räume, die die Biografie Heines abdecken: Von seiner Familie und seinen Anfängen als Dichter bis hin zu seinen Zeitgenossen und sein bis heute andauernder Einfluss auf Schriftsteller. Das Institut besitzt darüber hinaus ein Rheinisches Literaturarchiv mit den wichtigsten Autoren der Rheinregion seit dem 19. Jahrhundert, eine Bibliothek mit Werken Heines und ein digitales Portal, über das man auf die Düsseldorfer Heine-Ausgabe zugreifen kann. Geöffnet von 11 bis 17 Uhr, Sonderführung 13 Uhr.

Foto: dpa

Landtag Das NRW-Parlament am Rhein wurde von 1982 bis 1988 neu gebaut. Als eines von wenigen modernen Gebäuden Düsseldorfs steht das Landtagsgebäude unter Denkmalschutz. 2010 wurde es erweitert. Geöffnet von 11 bis 17 Uhr, Führungen um 11.15, 12.15, 13.15, 14.15, 15.15 und 16.15 Uhr.

Foto: Ralf Purpar

Mannesmann-Haus, Berger Allee 25 Das 88,5 Meter hohe Gebäude beheimatet das Landesministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie. Das 1958 fertiggestellte Bauwerk gilt als eines der wichtigsten Nachkriegsgebäude Deutschlands. Das „erste moderne Hochhaus Europas“ bietet Führungen über Paul Schneider-Esleben an, der mit Egon Eiermann das Hochhaus konzipierte. Geöffnet nur zu den Führungen: 9, 10.30, 13.30, 15 und 16.30 Uhr. Pro Führung können 15 Personen teilnehmen. Eine Anmeldung ist erforderlich, per Email an: denkmal@mwide.nrw.de

Foto: dpa

Polnisches Institut, Citadellstraße 7 Das Gebäude wurde 1684 errichtet und dient seit 1993 als Institut. Zum 100. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung Polens zeigt es eine Sonderausstellung über die Vorläufer der europäischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts und eine Filmdokumentation über die Restaurierung des Hauses. Geöffnet von 11 bis 17 Uhr, Führungen 12 und 14 Uhr.

Foto: dpa

Schloss Benrath, Benrather Schlossallee 100-108 Der Schlossbau wurde 1755 von Kurfürst Karl Theodor von Pfalz-Sulzbach beauftragt. Es diente als Witwensitz für seine Cousine und Ehefrau Kurfürstin Elisabeth Auguste. Bis 1773 dauerte der Bau an. Das Schloss ist ein Wahrzeichen für den Rokoko-Kunststil. Dieser zeichnet sich durch künstlerisch aufwendige Architektur in der Kunstrichtung des französischen Hochadels des 18. Jahrhunderts aus. Führungen um 11.15 Uhr und 15.30 Uhr am Museumsshop und um 14.30 Uhr am Museum für Gartenkunst.

Foto: D. Young