Schwarz-Weiß und Eller sind gefordert

Schwarz-Weiß und Eller sind gefordert

Abstand zur Tabellenspitze wird sonst zu groß.

Von einem Fakt ist vor dem Derby in der Fußball-Bezirksliga auszugehen. Sollte es in der Partie zwischen dem Lohausener SV und Schwarz-Weiß 06 einen Verlierer geben, stehen diesem etwas unruhigere Tage ins Haus. Zwar rangiert Schwarz-Weiß vor der Begegnung am Neusser Weg auf einem auf den ersten Blick komfortablen vierten Tabellenplatz. Der Rückstand auf die verlustpunktfreien zweiten Mannschaften aus Ratingen und Hilden beträgt jedoch bereits jetzt fünf Zähler. Das ist zu viel für eine Mannschaft, die mit einem im Sommer mächtig verstärkten Kader um den Aufstieg spielen muss.

Bei weitem nicht so hoch gesteckt sind die Ansprüche des Lohausener SV. Mit null Punkten aus drei Spielen ist aber auch dort niemand zufrieden. „Wir sind derzeit einfach nicht stabil genug“, sagt Teammanager Andreas Moratschke. Noch fremdelt das Team mit den Anforderungen des neuen Trainers Marcus Rüsing. Gegen Schwarz-Weiß setzt Moratschke auf die Rückkehr von Torjäger Albert Große Ophoff. „Mit ihm haben wir vorne wieder eine Waffe und nutzen hoffentlich die wenigen Chancen, die sich uns bieten werden. Ansonsten sind wir auch gegen Schwarz-Weiß chancenlos.“

Auch im zweiten Derby des Wochenendes steht der TSV Eller 04 bei der SG Unterrath schon unter Zugzwang. „Wir wissen alle, dass wir nicht top gestartet sind“, sagt Kerim Kara nach nur einem Sieg aus drei Partien. Der Trainer des letztjährigen Vizemeisters hofft, mit seiner Mannschaft an die Leistung beim 3:1-Erfolg über Benrath anknüpfen zu können. „Wenn uns das gelingt, ist für uns auch bei guten Unterrathern etwas möglich.“

Bereits heute gastiert der VfL Benrath im Verfolgerduell beim drittplatzierten TSV Bayer Dormagen, der bisher zu den positiven Überraschungen der Liga zählt. Positive Schlagzeilen machte in der Vorwoche auch der TV Kalkum-Wittlaer mit dem Punktgewinn bei Schwarz-Weiß. Zu Hause gegen Büderich muss das aber nun auch bestätigt werden. Ebenfalls Heimrecht hat der Aufsteiger Sparta Bilk morgen gegen die DJK Gnadental. Stellt die Elf von Olaf Faßbender ihre individuellen Fehler ab, ist sie der klare Favorit in dieser Begegnung.