Schöne und das Biest im Düsseldorfer Marionettentheater

Puppentheater : „Schöne und das Biest“: Schaurige Liebe im Düsseldorfer Marionettentheater

Das berühmte Märchen „Die Schöne und das Biest“ feiert am Donnerstag Premiere.

Ab Donnerstag wird es im Marionettentheater dramatisch: Die Schöne Belle begibt sich in die Gefangenschaft des Biestes, das in einem Schloss in der Nähe des Dorfes haust, um ihren Vater zu retten. Trotz seines abschreckenden Äußeren entpuppt sich das böse Biest nach einiger Zeit als liebenswert und gutherzig. Wie die Geschichte weiter geht und ob Belle ihren Vater retten kann, wird natürlich erst am Ende der rund 100-minütigen Vorstellung bekannt.

Mit aufwendiger Bühnenausstattung, inszeniert für Romantiker und Freunde des leichten Gruselns haben Zuschauer jeden Alters erstmals die Gelegenheit, das berühmte Märchen als Puppenspiel im Marionettentheater zu sehen.

Es wird insgesamt 22 Aufführungen zwischen dem 24. Oktober und 17. November geben. Dabei sind nicht nur Kinder ab acht Jahren willkommen, auch für jung gebliebene Erwachsene ist die Liebesgeschichte von Jeanne-Marie Leprince de Beaumont einen Besuch wert.

Das allseits bekannte Marionettentheater ist bereits seit 1966 im Palais Wittgenstein in der Carlstadt ansässig. Schon im Foyer wird der Besucher von hölzernen Wesen und einem liebevoll gestalteten Inventar empfangen.

Der Saal bietet insgesamt 90 Plätze. Sobald sich der Vorhang hebt, entwickeln die aus Holz geschnitzten Figuren, die in den Werkstätten des Theaters entstehen, ein Eigenleben. Zumindest für die Augen der Zuschauer, denn das fünfköpfige Spielensemble, dass mit teils zwei Meter langen Fäden die Marionetten bewegt, ist für sie unsichtbar.

Marionettentheater, Bilker Straße 7, Eintritt Erwachsene je nach Wochentag zwischen 17 und 26 Euro und für Kinder unter 16 Jahren 10,50 Euro, Reservierungen unter 0211 328432 oder unter:

marionettentheater-duesseldorf.de