Schock für Anwohner - Düsseldorfer Feuerwehr fängt Königspython

Feuerwehreinsatz in Düsseldorf : Anwohner in Aufregung - Würgeschlange in Düsseltal ausgebrochen

Eine Königspython hat die Anwohner eines Mehrfamilienhauses in Düsseldorf in Aufregung versetzt.

Ein rund ein Meter langer Königspython hat am Sonntagabend für Aufregung bei den Bewohnern eines Mehrfamilienhauses an der Simrockstraße in Düsseltal gesorgt. Sie hatten die artgeschützte Würgeschlange im Garagenhof entdeckt. Ein Anwohner stülpte ihr schließlich einen Eimer über, so dass sie nicht mehr flüchten konnte. Ein Fachmann für Reptilien der Feuerwehr konnte das Tier dann fangen.

Laut Feuerwehr hatte es zwar einige äußere Verletzungen, ist aber wohlgenährt und gesund. Die Experten transportierten die ungiftige Schlange dann in den Natur- und Tierpark nach Brüggen im Kreis Viersen. Woher die Schlange stammt, ist unklar.

Auch wenn sie ungiftig ist, ist sie nicht ungefährlich. „Für einen Erwachsenen ist sie im Normalfall nicht bedrohlich, bei einem Kleinkind kann das anders sein, wenn sie sich um den Hals legen und zudrücken würde.“

Die Reptilienfachgruppe in Düsseldorf besteht aus sechs Feuerwehrleuten, die auf die Wachen verteilt tätig sind. „Sie haben eine Zusatzausbildung absolviert und einen Sachkundenachweis im Umgang mit exotischen Tieren abgelegt“, erklärt Schuster. In diesem Jahr gab es für die Reptilienexperten bislang 47 Einsätze, so viele wie im ganzen vergangenen Jahr. 2017 waren es 58 Einsätze.

Nach der Jagd auf eine entwischte Kobra in Herne vor einigen Wochen diskutiert die Politik, die Haltung gefährlicher Tiere zu regulieren.  ale

(akrü)
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