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Rolls Royce verkauft, den es gar nicht gab

Rolls Royce verkauft, den es gar nicht gab

Die Angeklagte soll das Geld auf Shopping-Touren in New York verprasst haben.

Düsseldorf. Um einen Rolls Royce im Wert von rund 150 000 Euro geht es 19. März vor dem Amtsgericht. Dann ist eine 51-Jährige wegen Betruges angeklagt. Sie soll die Luxuskarosse im Dezember 2005 im Internet an eine Oldtimer-Liebhaberin aus Florida verkauft haben. Die Amerikanerin überwies die Summe. Der Wagen sei jedoch niemals bei der Käuferin angekommen sein, heißt es in der Anklage. Obendrein soll die 51-Jährige behauptet haben, ein Bekannter hätte das Auto vor dem Verkauf gestohlen. Den Bekannten gab es jedoch gar nicht. Stattdessen soll sie das Geld auf Shopping-Touren in New York verprasst haben. Geld für einen Anwalt habe sie nicht.