Rather SV steht Umbruch bevor

Rather SV steht Umbruch bevor

Am letzten Spieltag will Kusel Revanche gegen M’gladbach.

Es ist nicht nur das Verteidigen des vierten Tabellenplatzes, aus dem dem Rather SV seine Motivation für das Duell mit dem direkten Verfolger 1. FC Mönchengladbach zieht. Für den Fußball-Landesligisten geht es am letzten Spieltag auch noch um das Begleichen einer offenen Rechnung. „Wir haben die 1:6-Niederlage aus dem Hinspiel natürlich nicht vergessen. Dafür wollen wir uns nach Möglichkeit noch einmal revanchieren“, erklärt Raths Trainer Andreas Kusel.

Ganz einfach dürfte dieses Unterfangen heute Nachmittag auf dem Nebenplatz des Rather Waldstadions jedoch nicht werden. Zwar präsentierte sich der insgesamt formstarke 1. FC zuletzt auswärts nicht ganz so stabil wie auf eigenem Platz. Gefährlich werden können die Gäste dem Rather SV aber dennoch, zumal Andreas Kusel personell noch einmal improvisieren muss. Mit David Pira (Gelbsperre), Talha Demir (Gelb-Rot-Sperre) und Christoph Lübke (beruflich verhindert) fallen drei Stammspieler aus. Pira und Demir können im Anschluss an die Partie aber immerhin an der geplanten Saisonabschlussfeier teilnehmen, in deren Rahmen auch die Verabschiedung einzelner Akteure stattfinden wird. Neben Max Haubus (SW Essen) werden auch Justin Burchartz und Dejan Schmitz den Club mit noch unbekanntem Ziel verlassen. Im Gegenzug kündigt Kusel „insgesamt bis zu neun Neuzugänge“ an. Zu ihnen zählt neben den jüngst verpflichteten Yasin Rezgui (FC Dornbreite Lübeck) und Soufian Yasir (DSC 99) auch Joshua Sumbunu, der zu Beginn dieser nun ablaufenden Saison noch beim Ligarivalen MSV Düsseldorf unter Vertrag stand.

Jener MSV verabschiedet sich morgen mit einer eher unangenehmen Aufgabe in die Sommerpause. Das Team von Mohamed Elmimouni gastiert beim Tabellendritten Union Nettetal, der sich immer noch Hoffnung auf den Aufstieg in die Oberliga machen darf. Um sicher aufzusteigen, muss Nettetal gegen den MSV gewinnen und auf einen Ausrutscher des einen Punkt besser platzierten Tabellenzweiten SC Velbert hoffen.