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Profil kann Schulen retten

Profil kann Schulen retten

Kommentar

Im Wahljahr wird kein Politiker ernsthaft die Schließung einer Schule fordern. Selbst wenn es angesichts von dauerhaftem Mangel an Anmeldungen immer schwieriger wird, genügend Lehrerstunden, die ja an den Schülerzahlen bemessen werden, bereit zu halten.

In den 14 Düsseldorfer Hauptschulen sitzen engagierte Lehrer. Sie werden die Galgenfrist nutzen. Ein erster richtiger Schritt ist, die Rettung mit einer Profilbildung einzuläuten. Lessing- und Leibniz-Gymnasium sind heute wieder nachgefragt, weil das eine Sport- und das andere Montessori-Gymnasium geworden ist.

Dass etwa die Fritz-Henkel-Hauptschule nun Sonderschüler in den Regelschulbetrieb aufnehmen möchte, ist ein vielversprechender Weg.

sema.kouschkerian@ westdeutsche-zeitung.de