Kontrolle: Polizei und Stadt kontrollierten gezielt E-Scooter und Radfahrer

Kontrolle : Polizei und Stadt kontrollierten gezielt E-Scooter und Radfahrer

Mehr als 100 Verkehrsteilnehmer mussten Verwarngelder zahlen. Die Behörden kündigen jetzt schon weitere gemeinsame Kontrollen an.

Polizei und Stadt haben am Dienstag in der Düsseldorfer Innenstadt Rad- und E-Scooter-Fahrer kontrolliert. Nach Angaben der Polizei lagen die Einsatzschwerpunkte rund um den Graf-Adolf-Platz, die Schadowstraße und den Wehrhahn.

Insgesamt 23 E-Scooter-Fahrer wurden mit einem Verwarngeld belegt, vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegen Radfahrer wurden gestellt und 94 Verwarngelder gegen Radfahrer verhängt. Außerdem wurden acht sonstige Verwarngelder ausgestellt. Die meisten Verwarngelder wurden wegen „fahren auf der falschen Verkehrsfläche“ verhängt, also in Fußgängerzonen, auf dem Gehweg oder in falscher Fahrtrichtung auf dem Radweg. Anzeigen wurden wegen Missachtung roter Ampeln und telefonieren auf E-Scootern gestellt. Insgesamt habe es aber mehr mündliche Verwarnungen gegeben.

In Zukunft soll es weitere gemeinsame Kontrollen geben, teilte die Polizei mit. Mit den Aktionen wolle man Rad- und E-Scooter-Fahrer nicht kriminalisieren, sondern für die Regeln sensibilisieren, erklärt Polizeisprecher André Hartwich die Kontrollen.

Erst in der vergangenen Woche gab es eine Schwerpunktaktion. Am Donnerstag wurden 125 Personen kontrolliert. In den meisten Fällen blieb es bei einer Ermahnung. 20 Mal war allerdings ein Verwarnungsgeld fällig.

(red)
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