Ohne Auto geht es nicht

Ohne Auto geht es nicht

Düsseldorf. Staus, Parkplatznot, Knöllchen — die Argumente, die gegen ein Auto in der Stadt sprechen, sind nicht von der Hand zu weisen. Doch aus gutem Grund können nur wenige Düsseldorfer auf ihren Wagen verzichten.

Denn mit dem ist man einfach immer noch schneller, unabhängiger und bequemer unterwegs.

Vielleicht wird der ein oder andere mit der Wehrhahnlinie das Auto tatsächlich öfter stehen lassen. Doch bislang gibt es eben zu wenig (gute und flexible) Alternativen zum eigenen oder zum (teuren) Leih-Auto.

Der ÖPNV-erprobte Düsseldorfer weiß: Es kann dauern, bis die Bahn kommt. Aber gehen wir mal davon aus, es läuft alles reibungslos und ich muss dienstlich nach Solingen. Während ich die Strecke mit Auto in 34 Minuten zurücklege, bräuchte ich mit Rhein- und S-Bahn eine Stunde und 41 Minuten. Und wenn ich dann abends wieder zu Hause bin, will ich noch einen Kasten Wasser kaufen. Ein Superplan — mit dem Fahrrad! Natürlich bin ich keine Radverächterin, so eine Fahrradtour am Wochenende ist nett. Und auch das Wahlversprechen „mehr Bus, mehr Bahn\dichteres Netz, dichterer Takt“ ist richtig. Aber bis es soweit ist, fahre ich lieber Auto.