Obdachlosigkeit: Monatlich eine Ausgabe der „fiftyfifty“ kaufen

Die gute Tat : Monatlich eine Ausgabe der „fiftyfifty“ kaufen

Kauf des Magazins unterstützt die Arbeit der Initiative.

Was die Hilfsorganisation Fifty-Fifty in der Stadt leistet, ist herausragend. Sie sorgt dafür, dass der Gute-Nacht-Bus für Obdachlose durch fährt, dass mit „Underdog“ arme Hunde unterstützt werden und, dass allein in den letzten drei Jahren im Rahmen des Projekts „Housing First“ Wohnungen für 52 Menschen gekauft werden konnten, die nun endlich wieder ein Dach über dem Kopf haben. Und Gründer Hubert Ostendorf betont, dass keiner von ihnen seine Wohnung verloren hat, sondern es ein gutes Auskommen mit der Nachbarschaft gebe.

Die gute Tat dieser Folge ist nun eigentlich nichts Besonderes, aber sie hilft dabei, Fifty-Fifty zu unterstützen. Was habe ich getan? Ganz einfach ein Exemplar der neuen Ausgabe des Straßenmagazins „fiftyfifty“ gekauft, für 2,40 Euro. Die Hälfte der Summe geht an den Verkäufer, die andere an die Organisation. Mein Vorhaben für dieses Jahr: Jeden Monat eine Ausgabe kaufen, mindestens. Auch, weil die Organisation Probleme hat, die Auflage ist stark zurückgegangen, wie Ostendorf zuletzt immer wieder mahnte. Immerhin seien im Dezember 35 000 Hefte verkauft worden, während es zuvor laut Ostendorf oft nur noch 20 000 waren.

Ein Blick in die neue Ausgabe lohnt sich übrigens nicht nur wegen des neuen Looks. In der Titelgeschichte werden Menschen „Mit Herz und Haltung“ vorgestellt. Etwa Rentner Peter Rölle, der sich seit 20 Jahren für Obdachlose engagiert. Oder Künstler Thomas Ruff, der durch Benefiz-Editionen Wohnungen für Obdachlose möglich gemacht hat. Oder der Physiker Stephen Hawking, der ein Beispiel für „Lebensmut und Zuversicht“ darstellt.

Alle Folgen der Serie unter wz.de/diegutetat

(ale)