Nutzung der Düsseldorfer Arena durch KFC immer wahrscheinlicher

Arena : Sportbeirat von D.Live spricht sich für Arena als Spielstätte des KFC aus

In seiner Sitzung am Montagabend ist laut Medienberichten der Nutzung durch den Drittligisten zugestimmt worden. Nun muss noch der Aufsichtsrat grünes Licht geben. Vertrags-Details stehen aber schon fest.

In seiner angekündigten Sitzung am Montagabend hat der Sportbeirat der tädtischen Veranstaltungs- und Hallengesellschaft D.Live beschlossen, dass der stadionlose Fußball-Drittligist KFC Uerdingen die Arena künftig mitnutzen darf. Das berichtet die Rheinische Post. Am Dienstag und am Mittwoch kommt der Aufsichtsrat zusammen.

Dass dieser dann der Empfehlung des Sportbeirats folgen und ebenfalls für die Nutzung stimmen wird, gilt als wahrscheinlich auch gegen die anfängliche Kritik durch den Erstligisten Fortuna Düsseldorf, der sich übergangen gefühlt hatte, weil der Verein nicht zuerst über die Pläne informiert worden war.

Schon vor der Abstimmung am Montag hatte es aus Kreisen des Sportbeirats geheißen, dass es selbstverständlich sei, dass man – auch im Sinne der vielbeschworenen regionalen Zusammenarbeit – dem Nachbarn, der als Drittligist auch kein echter Konkurrent sei, vorübergehend Gastrecht gewähre, wenn der keine Spielstätte habe. Alles andere sei unsportlich. Zumal der Arena-Betreiber D.Live die (wahrscheinlich) 1,6 Millionen Euro pro Saison vom KFC gut gebrauchen könnte. Die Arena wirtschaftet defizitär.

Die Kritik der Fortuna an dem Einzug des „Konkurrenten“ war zuvor in der Politik gar nicht gut angekommen. Zumal der Erstligist deutlich weniger als die im Raume stehenden 1,6 Millionen des KFC zahlen muss.

Laut Medienberichten ist der Vertrag mit den Uerdingern bereits ausgehandelt. Demnach sollen die Fortuna-Fan-Blöcke für die Spiele des Drittligisten nicht geöffnet werden, ebenso muss der KFC sich eine andere Heimspielstätte suchen, sollten er im DFB-Pokal auf die Fortuna treffen. Zu einem Spiel des KFC kommen im Schnitt 5000 Menschen. nel