Nur eine Notlösung

Die Wohnungsnot bei den Studenten ist zu jedem Semesterbeginn groß. Das Studentenwerk hat mehr Anfragen als Wohnungen und muss die Bewerber auf Wartelisten setzen. Wenn im kommenden Jahr die Heine-Uni die doppelten Abiturjahrgänge bewältigen muss, wird es richtig voll.

Dann braucht die Stadt mehr studentischen Wohnraum. Und mehr Studenten müssen sich selber eine geeignete Bleibe suchen. Bestimmt werden mehr Wohnungssuchende oder deren Eltern bereit sein, auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Doch so groß die Not auch ist: 500 Euro für ein Ein-Zimmer-Apartment werden die wenigsten Studenten zahlen wollen oder können, auch wenn die Einrichtung noch so schön ist. Weniger Prunk und dafür angemessenere Preise würden den Studenten mehr dienen.

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