Betreuungsnotstand Notfalls sollen in Düsseldorf Eltern in der Kita aushelfen

Düsseldorf ·  Je nach Standort kann die Betreuung der Jüngsten zu einer Art Roulette werden. Mal klappt es, mal klappt es nicht. Jedenfalls nicht so, wie vertraglich vereinbart. Die Diakonie würde deshalb gerne die Fachkraft-Quote lockern.

Auch sie können in der Diakonie-Kita am Fürstenwall zurzeit nur an vier von eigentlich fünf eingeplanten Tagen betreut werden (v. l.): Pauline (6), Rosalie (5), Annika (6) und Thea (5).

Auch sie können in der Diakonie-Kita am Fürstenwall zurzeit nur an vier von eigentlich fünf eingeplanten Tagen betreut werden (v. l.): Pauline (6), Rosalie (5), Annika (6) und Thea (5).

Foto: Bretz, Andreas (abr)

Die Diakonie, die in Düsseldorf 48 Kindertagesstätten betreibt, wagt sich an einen Tabubruch. „Wir müssen die mit den Eltern vereinbarten Betreuungszeiten endlich wieder verlässlicher machen. Und im Moment geht das nur, wenn wir die vorgeschriebene Fachkräfte-Quote in den Einrichtungen lockern“, sagt Diakonie-Pfarrer Michael Schmidt.