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Newcomer-Festival: Sie sind jung, sie sind unerfahren, aber sie rocken

Newcomer-Festival: Sie sind jung, sie sind unerfahren, aber sie rocken

Zehn junge Schüler- und Nachwuchsbands sammelten erste Bühnenerfahrung unter professionellen Bedingungen.

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p class="text"><strong>Düsseldorf. Breitbeinig steht Luka Warnke auf der Bühne des Clubs im Zakk und entlockt seiner weißen E-Gitarre ein Solo. Daniel Keller bearbeitet die Felle des Schlagzeugs während Li Long Li den Bass bedient. Der Auftritt der Indie-Rock-Band Andastra als eine von zehn Nachwuchscombos beim Newcomer-Festival im Zakk am Donnerstag ist für sie der zweite Gig seit sich die drei Jungs vor knapp drei Jahren zusammengetan haben.

Viele Bands haben noch nicht oft vor einem größeren Publikum gespielt

Wie war’s, vor Publikum zu spielen? "Wir haben zwar schon mal im People gespielt. Da waren ähnlich viele Leute da. Aber da hatten wir nicht so eine gute Anlage wie im Zakk", sagt der 18-jährige Sänger und Gitarrist Luka nach dem Auftritt. Drummer Daniel (19) ergänzt mit leuchtenden Augen: "Das hat so richtig gerumst!"

Organisiert hat das Newcomer-Festival der Verein Akki. Hans-Peter Rams von Akki erklärt: "Wir wollen eine Verbindung herstellen zwischen der Jugend- und Erwachsenenszene." Das sei in den vergangenen zwei bis drei Jahren zunehmend gelungen. "Die Bands knüpfen untereinander Kontakte und organisieren zum Beispiel gemeinsame Konzerte." Das Festival soll ein Impuls für die jungen Musiker sein, sich zu organisieren.

Das hat im Fall von Andastra geklappt. Der reguläre Basser, Lukas jüngerer Bruder Silas ist zurzeit auf Klassenfahrt. Li Long Li ist kurzfristig eingesprungen, eigentlich gehört er zu Autistic Adventure, die am selben Abend ebenfalls auftreten. Bis dahin will er aber noch einen Liedtext lernen, sagt er und verschwindet hinter der Bühne.

Zehn Bands spielen jeweils drei ihrer Lieder im Kulturzentrum. "Es adelt die Bands, wenn sie einmal im Zakk aufgetreten sind", sagt Rams von Akki. Der Stil ist völlig egal. Das Moto ist: "Wer sich traut, soll’s machen."