NRW : Skulpturen, Klänge und Performances
Lohausen In der historischen Grünanlage wird erneut temporär Kunst präsentiert. Dazu gibt es ein Begleitprogramm.
Mitten auf der großen Wiese im Lantz’schen Park in Lohausen steht eine Wäschespinne, an der zahlreiche Kleidungsstücke in Brauntönen hängen. Dieser Alltagsgegenstand in der denkmalgeschützten Anlage irritiert, belustigt – und macht neugierig. „Mit dieser Installation porträtiert die Künstlerin Dominique Gonzales-Foerster die Familie Schmela im Jahr 1975, als diese in der Villa im Park lebte“, erklärt Viktoria Tarak. Gemeinsam mit Sean Mullan hat sie die neue temporäre Skulpturenausstellung im Park Lantz konzipiert, die ein gemeinsames Projekt der Kunstkommission und der Stadt Düsseldorf ist.
Die Ausstellung mit dem Titel „out here in the wild oats amid the alien corn“, die vom 17. Juli bis 12. September präsentiert wird, ist die Fortsetzung des erfolgreichen Pilotprojektes aus dem vergangenen Jahr, das zahlreiche Besucher in die Grünanlage gelockt hatte. „Natur und Kultur werden hier zusammengeführt, Kunst kann in einer ganz besonderen Atmosphäre erlebt werden und diesmal werden neben Skulpturen und Performances auch noch Klänge präsentiert“, sagt Düsseldorfs Kulturdezernent Hans-Georg Lohe.
Soundarbeit von Klara Kayser
ist am Samstag zu hören
So ist beispielsweise am Samstag, 17. Juli, von 14 bis 19 Uhr am Hintereingang der Lantz’schen Kapelle eine Soundarbeit von Klara Kayser zu hören. Mit drei Vögeln bildet die Künstlerin dabei einen Chor, bei dem der Zuhörer oft nicht unterscheiden kann, ob das Gezwitscher der Vögel dabei vom Band oder aus den dortigen Bäumen kommt.