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Neue Corona-Fälle an Düsseldorfer Schulen

Gesundheit : Neue Corona-Fälle an Düsseldorfer Schulen

Die Stadt hat mitgeteilt, dass es in den vergangenen Tagen an einer Reihe von Bildungseinrichtungen, auch in Kitas, Fälle gibt.

Am Dienstag wurde ein Corona-Fall an der Heinrich-Heine-Grundschule bekannt, am Mittwoch und Donnerstag folgten weitere an anderen Einrichtungen. Die Stadt teilte auf Anfrage unserer Redaktion und im Stadtrat mit, dass an elf verschiedenen Schulen seit Anfang Juni zwölf Kinder positiv getestet wurden. Seit Ende April seien es insgesamt 30 Fälle. Die Schulen seien von der Stadt „immer zeitnah informiert worden“. Zudem wurden in sechs Kitas seit Monatsbeginn acht Personen positiv getestet.

Laut Stadt gab es folgende Corona-Fälle an den Schulen: Friedrich-von-Spee-Schule: Ein Schüler der Grundschule wurde Ende Mai positiv auf das Coronavirus getestet; Kontaktpersonen der Kategorie 1 gab es dabei nicht.

Elsa-Brandström-Schule: Ein Schüler der Montessori-Grundschule wurde Anfang Juni mit Symptomen getestet und erhielt ein positives Ergebnis; Kontaktpersonen der Kategorie 1 gab es dabei nicht.

Städtische Gemeinschaftsgrundschule Rather Markt 2 (Joachim-Neander-Schule): Ein Schüler wurde Anfang Juni positiv getestet; Kontaktpersonen der Kategorie 1 gab es dabei nicht.

Leibniz-Gymnasium: Ein Schüler zeigte am 7. Juni Symptome und wurde am 8. Juni getestet. Das positive Testergebnis lag am 9. Juni vor. Kontaktpersonen der Kategorie 1 gab es dabei nicht. Gemeinschaftsgrundschule Lennéstraße: Am 9. Juni lag bei einem Schüler das positive Testergebnis vor; Kontaktpersonen der Kategorie 1 gab es dabei nicht.

Heinrich-Heine-Gesamtschule: Das positive Testergebnis eines Schülers lag am 9. Juni vor. Es wurden daraufhin vier Kontaktpersonen der Kategorie 1 nachvollzogen. Auch sie wurden in häusliche Isolation geschickt. Ein weiterer Schüler wurde am 9. Juni getestet und am 10. Juni über das positive Testergebnis informiert; Kontaktpersonen der Kategorie 1 gab es dabei nicht.

Heinrich-Heine-Grundschule: Ein infiziertes Kind war seit dem 9. Juni in häuslicher Isolation. Nachdem es am 10. Juni getestet wurde, war am 12. Juni das positive Ergebnis da. Es hatte zuletzt am 4. Juni Kontakt zu sechs anderen Kindern. Die sechs übrigen Kinder wurden als direkte Kontaktpersonen informiert. Alle sieben Kinder befinden sich bis zum 18. Juni in häuslicher Isolation (zwei Wochen nach dem letzten Kontakt am 4. Juni) und können am 19. Juni wieder in die Schule gehen.

Realschule Florastraße: Ein Schüler erhielt am 12. Juni sein positives Testergebnis. Es konnten vier Kontaktpersonen der Kategorie 1 nachvollzogen werden.

Brehmschule: Ein Schüler der Brehmschule wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Er war am 15. Juni, noch einmal in der Schule. 27 Personen (25 Kinder und zwei Lehrerinnen) wurden als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft. Die Kontaktpersonennachverfolgung im privaten Umfeld wurde am 15. Juni bei der Familie des Erkrankten begonnen.

Realschule Friedrichstadt: Ein Schüler erhielt am 15. Juni ein positives Testergebnis; Kontaktpersonen der Kategorie 1 gab es dabei nicht.

Elly-Heuss-Knapp-Berufskolleg: Ein Schüler wurde am 16. Juni über das positive Testergebnis informiert. Die Kontaktpersonen werden derzeit nachvollzogen.

Coronafälle gab es seit Juni in folgenden Kitas:

Städtische Kita Zaunkönigweg: In der Kita gab es während der Notbetreuung eine Gruppe von fünf Kindern. Eine Erzieherin der Notbetreuung wurde Anfang Juni positiv getestet; alle engen Kontaktpersonen – darunter die fünf betreuten Kinder und drei Arbeitskollegen – mussten sich für zwei Wochen ab dem letzten engen Kontakt mit der positiv getesteten Person in häusliche Isolation begeben. Alle Kinder und Mitarbeiter erhielten – als Kontaktpersonen der Kategorie 1 – das Angebot, sich testen zu lassen auch wenn sie keine Symptome zeigen.

Kita Wittlaerer Kirchweg: Zwei Kinder wurden Anfang Juni über ihr positives Testergebnis informiert. Sie hatten keine Symptome gezeigt. Kontaktpersonen der Kategorie 1 gab es dabei nicht. Kita „Die Zaunkönige" (Bagelstraße): Zwei der dort insgesamt drei Gruppen sind aufgrund von Coronafällen in häuslicher Isolation. Die dritte Gruppe ist nicht in häuslicher Isolation, da die Gruppen getrennt betreut wurden und es so keine Kontaktpersonen gibt. Ihr wurden Tests als aktive Fallfindung angeboten. In der ersten Gruppe sind im Rahmen der Kita 17 Kontaktpersonen von der infizierten Person zu verzeichnen; in der zweiten Gruppe sind es 21 Kontaktpersonen. Der positive Corona-Fall in der ersten Gruppe wurde am 10. Juni als positiv bestätigt und gemeldet. Die Person hatte zuvor am Montag, 8. Juni, Symptome gezeigt und wurde am Dienstag, 9. Juni, abgestrichen. Der positive Corona-Fall in der zweiten Gruppe wurde am 14. Juni als positiv bestätigt und gemeldet. Die Person hatte zuvor am Dienstag, 9. Juni, Symptome gezeigt und hat sich am Freitag, 12. Juni, testen lassen.

Kita St. Bruno: Ein Kind wurde am 10. Juni asymptomatisch getestet und erhielt am 12. Juni ein positives Testergebnis. Im Rahmen der Kita wurden 19 Kontaktpersonen der Kategorie 1 nachvollzogen und darüber informiert, dass sie sich in häusliche Isolation zu begeben haben.

Städtische Kita Aldekerkstraße: Ein Kind wurde am 10. Juni symptomatisch auf das Coronavirus getestet und erhielt am 12. Juni das positive Testergebnis. Es wurden 22 Kontaktpersonen der Kategorie 1 nachvollzogen und darüber informiert, dass sie sich in häusliche Isolation zu begeben haben.

Kita Sternschnuppe: Ein Kind wurde symptomatisch am 15. Juni getestet und erhielt am 16. Juni das positive Ergebnis. Es wurden 20 Kontaktpersonen der Kategorie 1 nachvollzogen und darüber informiert, dass sie sich in häusliche Isolation zu begeben haben.

Als Kontaktperson der Kategorie 1 gilt eine Person zwei Wochen lang, nachdem sie engen Kontakt zu einem Corona-Erkrankten hatte. Ein enger Kontakt bedeutet entweder, dass man mindestens 15 Minuten ungeschützt mit dem Erkrankten gesprochen hat ("Face-to-Face-Kontakt") oder Kontakt zu seinen Atemwegssekreten hatte, indem man etwa angehustet oder angeniest wurde.

Die Zahl der Düsseldorfer, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, ist merklich gestiegen. Mit Stand Mittwoch, 17. Juni, 16 Uhr, wurde bei 1599 (+29) Düsseldorfern eine Infektion diagnostiziert. 153 Menschen sind aktuell noch infiziert. Red