Nach Gewitter: Stromausfall, Blitzeinschlag und überflutete Straßen in Düsseldorf

Nach Gewitter: Stromausfall, Blitzeinschlag und überflutete Straßen in Düsseldorf

Rund um die Kö wurde es um 17.38 Uhr für wenige Sekunden dunkel. Die Danziger Straße ist derzeit wegen einer großen Wasserlache gesperrt.

Düsseldorf. Plötzlich war es duster: Um 17. 38 Uhr ist in Teilen der Innenstadt der Strom ausgefallen. Betroffen waren die Königsallee, Kasernenstraße, Breitestraße und Hohestraße. Sekunden später war der Strom in vielen Gebäuden wieder da, einige Bereiche waren aber noch länger betroffen. In Teilen des Sevens an der Königsallee etwa gab es für mehrere Minuten kein Licht, Kunden wurden vom Sicherheitsdienst hinaus geleitet.

Um 18.30 Uhr konnten die Stadtwerke mitteilen, dass die Störung behoben wurde, ein defektes Kabel wurde ausgetauscht. Einen direkten Zusammenhang zu dem Unwetter am Nachmittag könne aber nicht bestätigt werden.

Im Düsseldorfer Norden hielten die starken Regenfälle die Feuerwehr auf Trab, doch im Süden der Stadt gab es Einsätze. Das Unwetter ging hauptsächlich in Unterrath, aber auch in Teilen in Derendorf, Stockum und Rath nieder. Wie die Polizei um 18.30 Uhr mitteilte, musste die Danziger Straße in Stockum wegen großer Wasserlachen in beiden Richtungen gesperrt werden. Das war zwischenzeitlich auch im Kö-Bogen-Tunnel der Fall, dort konnte das Wasser aber schnell abgepumpt werden. Auch einige Ampeln im Stadtgebiet waren laut Polizei kurzzeitig ausgefallen.

Nach Angaben der Feuerwehr ware ein Großteil der 47 Einsätze durch den Regen am Nachmittag vollgelaufene Keller, in Urdenbach etwa 30.

Zu einem Einsatz wegen Blitzeinschlag musste die Feuerwehr gegen 18.07 Uhr ausrücken. In Wittlaer schlug der Blitz in einen Dachfirst einer Doppelhaushälfte ein und setzte diesen in Brand. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle. Um Glutnester auszuschließen, wurden zehn Quadratmeter Dachziegel entfernt und von innen mit einer Wärmekamera der Dachstuhl kontrolliert. Der Sachschaden beläuft sich auf 10.000 Euro, teilte die Feuerwehr mit. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz dauerte zwei Stunden nel/dw