Nach Bahnunfall: Radfahrerin außer Lebensgefahr

Nach Bahnunfall: Radfahrerin außer Lebensgefahr

Möglicherweise hat das Warnsignal nicht funktioniert. Auch der Fahrer musste ins Krankenhaus.

Düsseldorf. Auf dem Weg der Besserung befindet sich eine Frau, die am Sonntag in einen schweren Unfall in Flingern verwickelt war. Die 46-jährige hatte mit ihrem Rad an der Kreuzung Dorotheen-/ Ecke Behrenstraße die Straßenbahnschienen gekreuzt und die herannahende Bahn wohl nicht gesehen. Trotz einer sofortigen Vollbremsung konnte der Fahrer einen Zusammenstoß nicht verhindern. Die Frau erlitt schwere Kopfverletzungen und mehrere Knochenbrüche. Der Fahrer erlitt einen Schock und musste ebenfalls ins Krankenhaus. Weitere Fahrgäste wurden nicht verletzt.

Warum die Frau einfach die Schienen gekreuzt hat, ist noch unklar. Möglicherweise hat jedoch das Warnsignal nicht funktioniert. Die Polizei ermittelt. „In Sichtweite zu dem entsprechenden Übergang bekommt der Fahrer immer ein Bestätigungssignal, dass die Anlage funktioniert. So kann er entsprechend handeln“, sagt Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher.Die Ergebnisse der Überprüfung der Warnblinker liegen der Polizei noch nicht vor, sollen aber noch am Montag kommen.

Die Polizei weist darauf hin, dass die Signalanlagen lediglich eine Hilfe sind. Die Person, die die Schienen kreuzt, muss trotzdem darauf achten, ob keine Bahn kommt.

Mehr von Westdeutsche Zeitung