Modellflugzeug am Rhein in Düsseldorf gestartet - Warum das teuer wurde

Gerichtsurteil : Mann lässt Modellflugzeug am Rhein in Düsseldorf fliegen - Warum das ein teures Vergnügen wurde

Ein 57-jähriger Mann frönt seinem Hobby, die Modellfliegerei, in Düsseldorf am Rheinufer. Warum das keine gute Idee war, darüber klärt ihn ein Gericht auf.

Weil er ein 700 Gramm schweres Modellflugzeug aus Styropor am Rheinufer in Düsseldorf fliegen ließ, muss ein 57-Jähriger 300 Euro Bußgeld zahlen. Der Angeklagte zog seinen Einspruch gegen das Bußgeld am Freitag vor dem Amtsgericht zurück (Az.: 302 Owi 46/19). Für den Rhein gilt als Bundeswasserstraße ein Flugverbot für Modellflieger genau wie für Autobahnen, Bahnstrecken und Flughäfen.

Der 57-Jährige hatte vergeblich argumentiert, sein ferngesteuerter Flieger sei den Schiffen auf dem Rhein nicht nahe gekommen. Er habe 200 Meter Abstand zu ihnen eingehalten. Laut Luftverkehrsordnung hätte er aber 100 Meter Abstand zum Fluss einhalten oder eine Sondergenehmigung einholen müssen.

(dpa)
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