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Mit Eintrittstickets, Sicherheitsabstand und Ordnerdiensten.

Kirchen : Erste öffentliche Gottesdienste

Mit Eintrittstickets, Sicherheitsabstand und Ordnerdiensten regelt die katholische Kirche ihre Angebote.

Ab dem 1. Mai und sogar am Tag der Arbeit selbst werden viele katholische Gemeinden in Düsseldorf wieder öffentliche Gottesdienste veranstalten. Das teilt die katholische Kirche Düsseldorf am Mittwoch mit. Dabei gebe es keine Rückkehr zum Normalbetrieb, sondern neue Übergangsformen in den 15 Seelsorgebereichen. Unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln werde dies „je nach örtlichen und personellen Möglichkeiten unterschiedlich gehandhabt“, teilt Pressereferentin Sabine Polster mit.

Da ein Abstand von zwei Metern von allen Seiten zur nächsten Person auch in den Kirchen eingehalten werden muss, werde die Anzahl der Gottesdienstteilnehmer begrenzt. Dazu wird es „Eintrittskarten“, entsprechende Markierungen, abgesperrte Bänke und Ordnerdienste geben. Polster erklärt: „Lediglich gemeinsam in einem Haushalt lebende Familien können auch in der Kirche zusammensitzen.“

Bereits am 1. Mai wird beispielsweise die Pfarreiengemeinschaft Eller/Lierenfeld mehrere Gottesdienste anbieten. So um 11 Uhr eine Heilige Messe in St. Gertrud, es folgen um 17 und 19 Uhr zwei Mai-Andachten. Am Sonntag, 3. Mai, finden dort sogar um 8, um 10, um 12 und 18.30 Uhr gleich vier Heilige Messen statt. Grüne Signalpunkte zeigen in der Kirche, wo man sitzen darf. Auch im Seelsorgebereich Oberbilk, Unterbilk, Friedrichstadt und Eller-West öffnen ab 2. Mai alle katholischen Kirchen zu den gewohnten Gottesdienstzeiten mit jeweils rund 60 Sitzplätzen.

In St. Lambertus am Stiftsplatz und St. Maximilian, Schulstraße 15, beginnen die Gottesdienstfeiern zu den regulären Zeiten am 2. Mai, mit den Sonntagvorabendmessen um 17 und 18 Uhr. St. Mariä Empfängnis startet am Freitag, 1. Mai, um 17 Uhr mit der Marienmesse. Im Linksrheinischen werden die Gottesdienste ab 2. Mai, wieder aufgenommen. In St. Margareta, Gerricusplatz, werden am Sonntag, 3. Mai, für jeweils 40 Teilnehmer drei Heilige Messen gefeiert. Tickets werden in den Gemeinden auf unterschiedliche Art vergeben. Eine Übersicht über Verfahren und Angebote gibt es im Internet.

Die evangelische Kirche in Düsseldorf stimmte am Mittwoch noch im Rahmen einer Videokonferenz ihr weiteres Vorgehen ab. Zunächst sind, wie in den vergangenen Wochen der Corona-Zeiten, für den 3. Mai nach wie vor Online-Gottesdienste aus der Johanneskirche, der Tersteegenkirche und der Friedenskirche geplant. Wann die evangelischen Gemeinden in Düsseldorf wieder Präsenzgottesdienste anbieten, entscheiden die jeweiligen Presbyterien.

www.katholisches-duesseldorf.de

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